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www.pi-news.net. Weitere aktuelle
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Vorurteile und Klischees bestimmen die Debatten über den Islam und den Islamismus. Während der Islamismus abgelehnt wird, erfreut sich der Islam wachsender Begeisterung durch Politiker und Medien. Doch wo beginnt der Islamismus, und wo endet der Islam. Lassen sich die Begriffe überhaupt klar abgrenzen? Eine Differenzierung.
Definitionen zum so genannten Islamismus gibt es zuhauf (z.B. Wikipedia oder Bundeszentrale für politische Bildung). Islamischer Terrorismus wird zumeist dem so genannten Islamismus zugeschrieben. Im Gegensatz zum Islam wird der Islamismus im Westen fast durchweg abgelehnt, weil er mit Gewalt, insbesondere Terrorismus assoziiert wird. Der Islamismus wird definiert als politische Bewegung, die den Islam für ihre Zwecke missbraucht.
Was den Islam von anderen Religionen unterscheidet
Der Islam hingegen wird als Religion dargestellt, wobei der westliche Religionsbegriff willkürlich übertragen wird auf den Islam, ohne die elementaren Unterschiede des Islam im Vergleich zu anderen Religionen auch nur ansatzweise zu berücksichtigen. Diese sind der politische Herrschaftsanspruch, die hierzu gehörende Rechtssprechung, die in einzigartiger Weise Religion und Justiz verschmolzen hat, sowie das zentrale Vorbild für die islamische Gesellschaft in Form des Propheten Mohammed. Dieser war kein pazifistisch-religiöser Verkünder wie Jesus oder Buddha, sondern Regent eines Staates, der Angriffskriege führte, Karawanen ausrauben ließ, Attentate an Kritikern in Auftrag gab, Sklaven hielt und als Richter fungierte.
Die Rolle des Propheten
Bereits bei der zentralen Bezugsperson im Islam, dem Propheten, wird deutlich, dass der Versuch Islam und Islamismus problematisch ist. Denn der Prophet befahl Attentate gegen Kritiker, kämpfte mit brutalster Gewalt gegen Juden, die sich nicht seinem islamischen Herrschaftssystem unterwerfen wollten und ließ die religiösen Andachtsstätten von Andersgläubigen sämtlich vernichten. Der Prophet gilt in der sunnitischen und schiitischen Welt des Islam als Vorbild, als Mensch der absolut fehlerfrei und tadellos gelebt hat.
Islamisten können sich auf den Propheten berufen, weil dieser im Prinzip nicht anders gehandelt hat als die heutigen Islamisten. Die Gleichsetzung von Gewalt in der islamischen Welt mit Islamismus unterschlägt zugleich die Opfer durch den Islam und die durch diesen inspirierten Alltagsnormen und Rechtsfolgen. Tatsächlich ist die Anzahl der Gewaltopfer innerhalb der islamischen Gesellschaften durch islamisch inspirierte Gewalt weitaus höher als jene, die man üblicher Weise dem Islamismus zurechnet:
- Opfer
des Islamismus sind weitaus weniger als die Opfer im
islamischen Alltag
- Opfer von Ehrenmorden, die eine bestrafende wie disziplinierende Funktion
aufweisen, sind in der islamischen Welt weit verbreitet und alltäglich (die UNO
schätzt die Opferzahl auf 5000 jährlich plus erheblicher Dunkelziffer)
- Opfer des menschenrechtsfeindlichen islamischen Rechtswesens, der Scharia
- Zwangsehen, abgeleitet und inspiriert durch den Koran.
Hinzu kommt die generelle Unterdrückung der Menschenrechte durch allerlei islamische Verhaltensnormen:
- Psychologisch angelegte Angsteinflößung (Abstrafung im Jenseits für
angebliche Sünden)
- Anpassungsdruck durch die islamisch-sozialisierte Umgebung gemäß islamischer
Sittlichkeitsvorgaben
- Willkürliche, auf Abgrenzung zielende Vorschriften in Bezug auf Bekleidung,
Ernährung, soziale Kontakte
- Heiratsverbot von islamischen Frauen mit Ungläubigen, usw.
Die Abgrenzung des Islamismus vom Islam ist ein Konstrukt, um den Islam vom Gewaltvorwurf zu entlasten. Selbst der türkische Ministerpräsident Erdogan sagt, dass es nur den einen Islam gibt:
Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich.
Auch Henryk M. Broder schreibt in seinem Buch “Hurra, wir kapitulieren”, der Unterschied zwischen Islam und Islamismus sei so wie der zwischen Alkohol und Alkoholismus. Die vom Westen erfundene Differenzierung zwischen Islam und Islamismus ist politisch gewollt und Folge der hohen Abhängigkeit von Öl produzierenden Ländern und deren finanzieller Macht. Zugleich ist die Massenzuwanderung von Moslems politisch erwünscht, und die ist nur durchsetzbar, wenn der Islam von westlichen Bevölkerungen akzeptiert wird. Darum wird versucht, jene Elemente im Islam zu verharmlosen oder zu verbergen, die gemäß den westlichen Wertvorstellungen als inkompatibel gesehen werden.
Der Maßstab „Menschenrechte“ wird gemieden, um den Islam zu bewerten. Statt dessen reduziert man die negativen Aspekte (gemäß menschenrechtlicher Maßstäbe) auf den Terror des Islamismus. Diese Einteilung ist zwar politisch zweckdienlich, vom menschenrechtlichen Standpunkt aus gesehen jedoch bedenklich.
Das islamische (Un)Recht und der Leitgedanke des Djihad zur Durchsetzung des Islam mittels Gewalt und/oder (repressiver) Alltagsnormierung sind von Anfang an Bestandteil der islamischen Kultur. Von ihr leiten sich menschenrechtsfeindliche Strömungen innerhalb des Islam ab:
1. Radikalen traditionalistischen Bewegungen wie den Taliban und ihren
Verbündeten in Pakistan sowie den wahhabitischen Opposition in Saudi-Arabien.
2. Konservativen Reformbewegungen, die entweder apolitisch ausgerichtet sind
wie die indo-pakistanische Missionsbewegung Tabl?gh? Jam?’at oder Bündnisse mit
konservativen politischen Kräften schließen wie die Nurcus in der Türkei.
3. Konservativen Gelehrten in den staatlichen religiösen Lehranstalten, die,
wenngleich sie in Fragen mit den Islamisten übereinstimmen, das politische
Herrschaftssystem nicht infrage stellen.
4. Versuchen, durch die Präsentation in entsprechender Terminologie
sozialistische Politik als “linken” Islam zu verkaufen.
Von der Entwicklung in der Türkei wird abhängen, ob dieser Liste in näherer Zukunft eine fünfte Rubrik hinzugefügt werden muss: ein politisch aktiver konservativer Islam, der sich in das parlamentarische System integriert.
All diese Strömungen erhalten Inspiration und Legitimation durch die Gesetze und religiösen Schriften des Islam. Man kann sie nicht trennen vom Islam als Religion, weil sie lediglich versuchen die Inhalte der islamischen Lehre praktisch umzusetzen.
Als der saudische König vor kurzem auf Staatsbesuch in Deutschland war, wurde er nicht mit Hinweisen zur misslichen Lage der Menschenrechte in seinem Land belästigt. Ganz anders als z.B. chinesische Politiker können islamische Regenten sicher sein, dass sie nicht auf dieses Thema angesprochen werden - worin sich die äußerst postive Grundhaltung von Politikern und Medien gegenüber dem Islam zeigt.
Im Gegenteil: Die Akzeptanz islamischen Unrechts nimmt beständig zu und gilt gemäß der Norm der kulturellen Weltoffenheit und eines verbrämten „Antirassismus“ sogar als Beweis besonderer Progressivität. Folglich wollen immer mehr Menschen im Westen vor sich selbst und anderen derart postiv in Erscheinung treten und unterstützen selbst fundamentalistische Elemente des Islam wie die Geschlechterapartheid und die Polygamie.
Hierin zeigt sich bereits die nicht offen eingestandene Erkenntnis, dass der Islam im Westen durchaus als politisch-juristische Ideologie verstanden wird, der man sich nun anpasst, wo immer auch nur das Potential einer Konfrontation besteht.
Moslems - Islam - Islamismus
Westliche Islam-Lobbyisten versuchen beständig, den einzelnen Moslem als mit dem Islam für identisch darzustellen, um Islamkritik und Solidarität mit Opfern islamischen Unrechts als „rassistisch“ darzustellen. Also personenbezogen und nicht sach- bzw. ideologiebezogen. Eine bewusste wie zweckmäßige Diffamierung mit dem Ziel, Personen, die die Menschenrechte bewahren wollen, durch Einschüchterung mundtot zu machen.
Moslems darf man hingegen nicht mit dem Islam gleichsetzen, wie dies die Islamlobbyisten in unredlicher Weise beständig tun. Hier gilt es, was praktisch kaum geschieht, zu differenzieren. Moslems sind ebenso Opfer der islamischen Ideologie, die ihnen ihre elementarsten Rechte durch Indoktrination und Unrecht raubt, wie auch Täter, wenn sie die islamischen Normen und Gesetze umsetzen. Betrachtet man den in die islamische Sozialisation hineingeborenen Menschen, so muss man stets das Verhalten des Einzelnen betrachten und am menschenrechtlichen Maßstab bewerten. Man muss also bei der Islamkritik differenzieren, ob sie sich aus humanitärem Anliegen gegen Träger der islamischen Ideologie richtet oder ob sie sich mit den Opfern dieser Ideologie solidarisiert. Beides hat seine Berechtigung. Keine Berechtigung hingegen hat eine pauschale Idealisierung des Islam aufgrund seiner ideologisch-politisch-juristischen Konzeption und die Kaschierung selbiger unter dem Vorwand, es ging einem um das Ansehen und das Wohl des einzelnen Moslem.
Wem am Wohl des Menschen liegt, der kann nur dann noch ein Lobbyist des Islam sein, wenn ihm die vom Islam ausgehenden Menschenrechtsverletzungen egal sind bzw. ignoriert werden.
Themen:
Der Islam und die Aufklärung
Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim (Hans) Noll, der vergangenes Jahr schon Sarrazin zur Seite sprang, hat bei der Achse des Guten einen hochinteressanten Artikel mit dem Titel “Annullierung der Aufklärung” geschrieben. Die Stadt Essen war angesichts empörter Reaktionen von muslimischen Verbandsvertretern zu Nolls kontroversem Vortrag über judenfeindliche Ressentiments des Islams eingeknickt. Offensichtlich darf man Muslimen die knallharte Realität ihrer eigenen Ideologie nicht zumuten. Nach dem Motto: Wer nur laut genug meckert und mit “Gefährdung des gesellschaftlichen Friedens” droht, dem wird nachgegeben.
(Von Michael Stürzenberger)
Es war der Einladungstext zu Nolls Vortrag, der Muhammet Balaban, den Sprecher der „Kommission Islam und Moscheen in Essen“, auf die Palme brachte. Er fühle sich durch diesen Text “persönlich beleidigt” und sah darin “Angriffe auf den Propheten, den Koran und auf alle Muslime”. Interessant, dass einen Moslem die Fakten über seine eigene “Religion” beleidigen können:
“Judenfeindliche Ressentiments spielen seit Niederschrift des Koran im 7. Jahrhundert und dem Massaker gegen die Juden von Medina im Jahre 628 durch Mohamed im Islam eine fundamentale Rolle. Bis heute kann dieser fundamentale Judenhass reaktiviert und instrumentalisiert werden. Ein Beispiel dafür liefert die im Gaza-Streifen herrschende Organisation Hamas in ihrer Charta (…) Der Vortrag beschäftigt sich mit neuen Formen von Judenhass und Feindschaft gegenüber Israel, mit den Zusammenhängen zwischen beiden und ihren Auswirkungen auf die Stimmung in Europa.”
Hinter der vorgespielten Empörung steckt natürlich die klare Moslemstrategie, Kritik am Islam im Keim ersticken zu wollen. Der typisch deutsche Gutmensch hüpft immer wieder allzu bereitwillig über dieses Stöckchen, so auch der Essener Oberbürgermeister. Sofort sollten alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, den Vortrag zu verhindern, was in diesem Fall ausnahmsweise einmal am standhaften Widerstand des Veranstalters, der Leitung der Alten Synagoge, scheiterte. Chaim Noll sieht den geistigen Zustand dieses Landes durch diese öffentliche Entrüstung weit hinter die Zeiten der Islam-Aufklärung eines Voltaire zurückgeworfen. Jener schrieb bekanntlich im Jahre 1740 in einem Brief an Friedrich den Großen:
Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, … es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht des Verstandes erstickt.
Voltaire verfasste auch das Theaterstück “Der Fanatismus des Propheten Mohammed”, das heutzutage aus den Gründen der Politischen Korrektheit nicht mehr in Europa aufgeführt wird. Moslems könnten ja mit Gewalt drohen und diese möglicherweise auch anwenden. Chaim Noll bemerkt dazu (Hervorhebungen durch PI):
So wird, um ein eklatantes Beispiel zu nennen, Voltaires berühmtes Stück “Le Fanatisme ou Mahomet le Prophète” heute nirgendwo mehr in Europa aufgeführt. Auch nicht im deutschen Sprachraum, obwohl die deutsche Fassung des Stückes von Goethe stammt und nach Ansicht der wenigen Literaturwissenschaftler, die sie zu erwähnen wagen, aus mehreren Gründen von größtem kulturhistorischen Interesse ist.
Die Unterdrückung von Voltaires Mohamed-Stück ist ein besonders beschämender Fall europäischer Kultur-Verleugnung. Diese Verleugnung geschieht unter dem Druck neuer Tabus, die verstohlen an Stelle der alten getreten sind. Bereits im 18.Jahrhundert, kurz nach seiner Uraufführung 1741 im französischen Lille, wurde Voltaires Stück zum ersten Mal verboten, da der hochbetagte Kardinal de Fleury eine anti-katholische Parabel darin wähnte.
Papst Benedikt XIV., an den sich Voltaire um Hilfe wandte, erteilte dem Dichter seinen Segen und ermöglichte – zumal Voltaire einen das Stück preisenden päpstlichen Brief vorwies – Aufführungen in katholischen Ländern. Das Stück zu spielen, gehörte an den aufgeklärten Fürstenhöfen Europas bald zum guten Ton – gerade, weil es umstritten war und fast Opfer eines Zensurversuchs geworden wäre. Eine Aufführung des Voltaireschen Mahomet war ein Bekenntnis zur Freiheit der künstlerischen Äußerung, zur Freiheit des geschriebenen Wortes, kurz: zur Meinungsfreiheit in Europa. (..)
Auch Goethes Übersetzung ins Deutsche wurde als bedeutende literarische Leistung gewürdigt: „die Verdeutschung“, schrieb ein zeitgenössischer Rezensent, „verkündigt die Hand eines Meisters“. Von dieser Übersetzung ist heute möglichst selten die Rede: sie stellt die Legende vom Islam-Freund Goethe in Frage, wie er sich angeblich im „West-Östlichen Divan“ zu erkennen gibt, und stört die gängige Einvernahme des deutschen Klassikers in einen politisch erwünschten Versöhnungskontext. Indessen hat Goethe das Mohamed-Schauspiel Voltaires mit größter Gewissenhaftigkeit übersetzt, um seine aufklärerische Kritik am Propheten des Islam in aller Klarheit wirken zu lassen.
Goethes deutsche Fassung wurde erstmals im Januar 1800 am Weimarer Hoftheater aufgeführt, im Beisein des Hofes und vieler Geistesgrößen dieser Tage. Auch Herder und seine Frau Karoline waren unter den Zuschauern, Karoline beschrieb Freunden in einem Brief die Wirkung des Stückes: „Der Fanatismus ist ja wohl die Krankheit, an der wir und unsere Zeit krank darniederliegen!“ An der Wahrheit dieser Feststellung hat sich nichts geändert, der Fanatismus, der uns heute bedroht, hat gegenüber dem damaligen eher noch zugenommen.
Geschwunden ist jedoch die intellektuelle Widerstandskraft Europas. An eine Aufführung von Voltaires umstrittenen, vor zweihundertfünfzig Jahren der Zensur abgerungenen Drama Mahomet ist im heutigen Europa nicht mehr zu denken. Der Umstand, dass der Prophet Mohamed in Voltaires Stück auftritt, sich in seiner zutiefst menschlichen Fragwürdigkeit zu erkennen gibt und von den anderen Figuren kontrovers reflektiert und behandelt wird, reicht aus, um muslimisch inspirierte Verbots-Prozeduren in Gang zu setzen. Es ist Usus geworden, gilt als „politische Vernunft“ und Zeichen „politischer Kultur“, diesem Druck nachzugeben. Oder noch „vernünftiger“: ihn durch vorauseilenden Gehorsam erst gar nicht aufkommen zu lassen.
In einem Vortrag des deutschen Literaturwissenschaftlers Albert Meier an der Universität Kiel im Jahre 2008 findet sich der für heutige europäische Intellektuelle bezeichnende Gedankengang: „Mahomet ist damit (durch sein Verhalten in Voltaires Stück – Ch.N.) bis auf die Knochen diskreditiert – und es lässt sich verstehen, dass das Stück heute nicht mehr aufgeführt wird.“ Nun, es ist eben die Frage, die alles entscheidende Frage, ob sich das wirklich „verstehen“ lässt.
Was würde „Verständnis“ in diesem Fall bedeuten? Verständnis für die Annullierung der Aufklärung. Für die Preisgabe europäischer Kultur, einer mit Gewalt drohenden Gruppe zuliebe. Wenn orthodoxe Muslime behaupten, Voltaires Stück beleidige ihre Gefühle – sind wir inzwischen soweit von unserer eigenen Identität abgekommen, dass wir uns ihr verschwommenes Beleidigtsein, ihre fragwürdige Vergöttlichung des Propheten zu eigen machen? (..)
Es kritisiert den Mann Mohamed, bezweifelt seine Heiligkeit, stellt den selbsterklärten Propheten als politischen Pragmatiker dar. Einzelne Figuren finden vernichtende Worte für den „Täuscher“, „Verräter“, „Lügner“, doch auch Mohamed kommt ausführlich zu Wort, um sein Vorgehen zu rechtfertigen. Ein vielschichtiger, auf historischen Ereignissen beruhender, psychologisch plausibler Text. (..)
Die Aufführung zu Voltaires dreihundertsten Geburtstag wurde zu Fall gebracht, durch Intervention muslimischer Interessengruppen, in der heute üblichen Allianz mit europäischen Intellektuellen. Vor allem europäische Linke fühlen sich aufgerufen, die religiösen Empfindlichkeiten der muslimischen Orthodoxie zu verteidigen – dieselben Linken, denen, was das Christentum betrifft, keine Kritik scharf, keine Enhüllung unbarmherzig genug sein kann.
Zunächst äusserte sich Tariq Ramadan, ein von europäischen Institutionen mit Stipendien und Beraterverträgen geförderter Experte für islamische Positionierung in westlichen Gesellschaften. Geübt im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit, hütete er sich, das Stück selbst oder den Autor Voltaire anzugreifen. Er politisierte die Aufführung, drohte mit denkbaren Reaktionen: „Man kann Mahomet nicht aufführen und von diesem explosiven Kontext absehen.“ Ihm assistierte der Sprecher der Genfer Moschee, Hanif Gouardini: „Diese Aufführung kann (…) Hass hervorrufen (…) Sollten uns doch die vorhergehenden Affären lehren, dass die freie Meinungsäußerung im Dienste der Liebe zwischen den Menschen stehen sollte.“ (..)
Ob die Sprecher, Funktionäre, Politiker muslimischer Gruppen im heutigen Europa dazu bereit sind, ist hierbei nicht die entscheidende Frage. Entscheidend ist, ob Europa noch zu diesen Werten steht. Auch im Interesse der nach Europa einwandernden Muslime. Viele von ihnen fliehen aus ihren islamischen Herkunftsländern nach Europa, weil sie sich hier andere Lebensgesetze, Freiheiten, Möglichkeiten erhoffen als die nach islamischer Vorstellung zugestandenen, und es muss für sie im höchsten Maß enttäuschend und entmutigend sein, wenn sie das intellektuelle Europa im Zustand der Defensive vorfinden, der Selbstpreisgabe und Selbstzensur.
Voltaires Stück und Goethes deutsche Fassung sind nicht die einzigen Fälle, in denen heute islamkritisches Kultur- und Gedankengut aus Furcht vor muslimischer „Überreaktion“ verleugnet wird. Präventiv unterschlagen wird gleichfalls, um ein neueres Beispiel zu nennen, die religionsphilosophische Islam-Kritik von Franz Rosenzweig in seinem sonst unentwegt zitierten Opus Magnus „Der Stern der Erlösung“. Oder Abraham Geigers sprachwissenschaftliche Untersuchungen über die Entstehung von Mohameds Judenhass und dessen Widerspiegelung im Koran, vor allem Geigers (1902 in Buchform veröffentlichte) Dissertation an der Universität Bonn.
Mit der unsinnigen Vokabel „Islamophobie“ wird auch jede aus westlicher Sicht begründete, ja unvermeidliche Kritik am Menschenbild des Koran abgetan, etwa an seinen frauenfeindlichen, judenhasserischen, Segregation gegenüber allem „Fremden“ fordernden Passagen (obwohl das Wort „Phobie“, nach dem griechischen phobos, eigentlich die unbegründete Furcht vor etwas meint) und jedem analytischen Ansatz der Boden entzogen. Allerdings ist analytisches Denken, im Grunde schon jede Klarheit suchende Text-Exegese islamisch-orthodoxen Dunkelmännern von jeher suspekt, je intelligenter der Einwand, umso eher ist mit ihrem Beleidigtsein, ihrer Drohgebärde zu rechnen, und am Ende denunziert und verleugnet der Westen um eines falschen Friedens willen seine eigenen geistigen Möglichkeiten.
Dass islamisch-fundamentalistische Propagandisten, etwa Salafisten, heute in Europa Erfolge feiern und die Kinder aufgeklärter westlicher Gesellschaften für sich gewinnen können, liegt weniger an der Attraktivität ihrer Botschaft als an der Scheu vor Konflikt und Debatte, die das geistige Klima Europas bedroht. Was hilft Meiunungsfreiheit, wenn sie ganze Bereiche des Denkens meidet? Wenn der Islam zu Deutschland gehören soll, wie der Bundespräsident behauptet, muss auch Islam-Kritik zu Deutschland gehören, denn in westlichen Staaten gilt es als Menschenrecht, jedes uns berührende Phänomen kritisch zu reflektieren. Auf diesem Menschenrecht müssen wir bestehen.
Man kann Europäer nicht daran hindern, sich über den Islam Gedanken zu machen und kritische Meinungen zu äußern. Islam-Kritik ist notwendig zum Erhalt der geistigen Freiheit in Europa. Sie ist notwendig zum Erhalt der Symmetrie zwischen den europäischen Kulturen und Religionen: wenn es ganz selbstverständlich Bibel-Kritik gibt, wenn Christen und Juden sich mit ihren religiösen Traditionen kritisch und öffentlich auseinandersetzen, kann und muss diese Art Selbstreflexion auch europäischen Muslimen zugemutet werden. Sonst behielten doch Voltaires Worte über Mohamed Recht, in der deutschen Wiedergabe Goethes:
Das Schwert, der Koran, in der blutigen Hand
Sollt einem jeden Schweigen auferlegen…Wir sind in Europa, was Islamkritik anbelangt, glatt um 270 Jahre, weit hinter den großen Aufklärer Voltaire, zurückgeworfen worden. Eigentlich um fast siebenhundert Jahre, wenn man die Erkenntnisse des byzantinischen Kaisers Manuel II. bedenkt, den Papst Benedikt in Regensburg zitierte. Aber in unserer politisch korrekten Zeit wurde die kollektive Löschtaste gedrückt und ließ das Wissen um die Gefährlichkeit des Islams urplötzlich in Vergessenheit geraten. Was für ein Irrsinn. Spätere Generationen werden sich über diese bekloppte Zeit lustig machen und sich fragen, wie so etwas nur möglich war. Diese Frage wurde ja schon einmal in unserer Geschichte gestellt. Gelernt hat man daraus ganz offensichtlich nichts.
Wir hier bei PI haben aber nicht vergessen, daher sind wir wie Voltaire, Goethe, Friedrich der Große, Schopenhauer, Martin Luther, Karl Marx und viele andere ganz gefährliche “Islamophobe”, die den “inneren Frieden” dieser Gesellschaft gefährden. Werte Herren vom Verfassungsschutz, übernehmen Sie. Und kontrollieren Sie, dass die Wahrheit schön unter Verschluss bleibt und Deutschland immer mehr zu einer Bananenrepublik verkommt. Da die vorgenannten Personen nicht mehr leben, können Sie nur noch uns überwachen. Aber Achtung: Wir sind wirkliche Extremisten. Wir wollen das Grundgesetz und die Freiheit kompromisslos und ohne jegliche Zugeständnisse an eine zurückgebliebene, unzivilisierte und in weiten Teilen grausame Beduinen-”Religion” verteidigen.
Chaim Noll ist in der DDR aufgewachsen und weiß, was Unterdrückung bedeutet. Heute dürfte er sich in Deutschland den geistigen Nachfahren der Stasi und des staatlichen Zensur-Apparates ausgeliefert sehen. Es ist eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes, des Freiheitsgedankens und aller Werte des christlich-jüdisch-aufgeklärt-humanistischen Abendlandes, dass eine gewaltbejahende Unterwerfungs-Ideologie vor Kritik geschützt werden soll. Der Geist von Voltaire ist in unserer heutigen Zeit völlig abhanden gekommen:
“Ich mag zwar nicht Deiner Meinung sein, aber ich werde mich dafür einsetzen, dass Du sie aussprechen darfst”.
Wir freiheitsliebenden Menschen werden uns dem islamophilen Gesinnungsterror niemals beugen und niemals schweigen. Je mehr der Druck gegen uns zunimmt, desto unbeirrter und kompromissloser wird unsere Standfestigkeit sein. Jetzt werden die Weichen für die Zukunft gelegt, und wer jetzt kneift, braucht sich in einigen Jahren über bürgerkriegsähnliche Zustände nicht mehr zu beschweren. Der Zeitpunkt zum Aufstehen ist jetzt gekommen, wenn wir die Apokalypse noch verhindern wollen. Für die Zensurwächter, Meinungsunterdrücker und Islam-Steigbügelhalter kommt der Tag der Abrechnung. Mit Sicherheit. Der Tatbestand des Volksverrats ist gegeben. Aber noch gilt auch für sie: Ein Umdenken ist jederzeit möglich, denn die Fakten sind bekannt. Keiner wird sich später herausreden können, er hätte von nichts gewusst. Die typisch deutsche Duckmäuser- und Untertanmentalität wird diesmal nicht mehr als Entschuldigungsgrund herhalten können.
Buchempfehlung: Die Bürgerbewegung Pax Europa bietet das Theaterstück “Mahomet” von Voltaire gegen eine Schutzgebühr von 2 Euro an. Darüber hinaus gibt es auch noch einen kostenlosen Download.
M. Mannheimer zur Denunzierung der Islamkritik
Hat die Presse bislang die Islamkritik bestenfalls totgeschwiegen, schlimmstenfalls ins Lächerliche gezogen, ist spätestens durch Breiviks Wahnsinnstat die Existenz einer immer stärker werdenen islamkritischen Szene in Deutschland und dem Rest der (noch) freien Welt nicht mehr zu leugnen. Breiviks Massenmord lieferte den Medien (die ich zusammen mit den islamunterstützenden politischen Parteien, Teilen der Kirche und der sog. “Intelligenz” in der Folge unter dem Begriff “politisches Establishment” subsumiere) nicht etwa einen wichtigen und besonders aktuellen Grund, sich mit der faktisch stattfindenen Islamisierung Europas zu befassen (auf die Breivik sich bezog), sondern den Auftakt für eine breitangelegte konzertierte Denunzierungskampagne gegen die Islamkritik generell und gegen Personen aus der Islamkritik im einzelnen.
(Erklärung von Michael Mannheimer zu den an ihn gerichteten Vorwürfen aus Medien und linksradikaler Szene)
Ziel dieser Kampagne ist, die “Prominenz” aus der islamkritischen Bewegung persönlich anzugreifen, sie politisch und moralisch zu diskreditieren, indem sie als Spinner mit einer “kruden” Weltsicht auf den Islam dargestellt werden, einer Weltsicht, die darin gipfelt, dass sie der Verschwörungstheorie einer “angeblichen und vom politischen Establishment kräftig geförderten Islamisierung” anhängen.
Politisches Establishment erfüllt Kernmerkmale der Scharia
Das politische Establishment, medial angeführt von Stern, Süddeutsche, Spiegel, FAZ, aber auch von den TV-Sendern ARD, ZDF & Co. – und in deren Kielwasser schwimmend von nahezu allen Tageszeitungen nachgeahmt – verfolgt mit dieser gezielten Denunzierungskampagne die Absicht, die islamkritische Bewegung insgesamt zu ersticken, indem sie jegliche Islamkritik kriminalisiert und diabolisiert. Damit erfüllt das politische Establishment bereits jetzt schon eine der wesentlichen Kernmerkmale der Scharia: in allen islamischen Ländern ist Kritik am Islam und an ihrem grausamen Propheten Mohammed unter Androhung strengster Strafen (Auspeitschungen, Steinigungen, Erhängungen, Ausbürgerungen, Einweisungen in Psychiatrien etc.) seit den Anfängen des Islam verboten. Und wie in Deutschland versuchen muslimische Funktionäre auch in allen sonstigen nicht-islamischen Ländern, in denen es eine bereits nennenswerte Zahl von Muslimen gibt, ja neuerdings selbst in der UN, Islamkritik als “Rassismus” zu kriminalisieren und damit die Scharia zu implantieren.
Meinungsfreiheit und das Recht auf Kritik sind jedoch die höchsten Werte einer freien Gesellschaft und elementare Bestandteile der Menschenrechtserklärung der UN und der Verfassungen der freien Welt. Wer das Recht für sich in Anspruch nimmt, das Christentum oder das Judentum zu kritisieren, kann nicht gleichzeitig ein Kritikverbot für den Islam einfordern.
Doch nichts anderes geschieht bereits seit langem: In ihrer Kritik am Westen, an westlichen Glaubensystemen (Christentum, Judentum, “Leitkultur”-Diskussion), in ihrer generellen Verurteilung der USA und Israels ist das politische Establishmet geradezu grenzen- und tabulos. Gleichzeitig ist es unfähig, den Islam als Ursache des weltweiten Terrorismus (mit mittlerweile über 17.000 Terrorakten und über 1 Million Opfern seit 9/11) auch nur ansatzweise zu benennen. Auch ist das politische Establishment weder willens noch in der Lage, sich dezidiert mit dem Islam und seinem Propheten Mohammed zu beschäftigen. Es würde dann zwangsläufig auf dieselben Ergebnisse stoßen wie Islamkritiker zu allen Zeiten: nämlich, dass es sich beim Islam weniger um eine Religion als um einen pseudoreligiösen Totalitarismus handelt, der seinen Anhängern an über 2000 Stellen im Koran und den Hadithen (den Überlieferungen von Mohammds Äußerungen und Taten) die Lizenz zum Kampf, zur Tötung, ja zur “Ausrottung” aller “Ungläubigen” erteilt. Dieser Aufruf hat zum längstanhaltenden Krieg der Menschheitsgeschichte geführt: dem nunmehr 1400-jährigen ewigen Dschiad gegen die “Ungläubigen” dieser Welt. In den 1400 Jahren seiter meist blutigst and grausamst erfolgten Erweiterung hat diese mörderische Religion mehr Menschen umgebracht, als vmtl. sämtliche Kriege der Weltgeschichte zusammen (einschließlich den 55 Millionen Opfer des WK2 und den über 150 Millionen Opfern des Kommunismus). Allein in Indien wurden vom Islam über 80 Millionen Hindus geschlachtet und der Buddhismus nahezu ausgelöscht.
Kollektives Versagen der europäischen Intelligenz
Das politische Establisment schweigt diese Fakten jedoch tot. Mehr noch: es verbreitet nach wie vor das Märchen vom friedlichen Islam (den es nirgendwo gab und gibt). Im Speziellen führt es als historischen Beweis für diese These immer wieder den Cordoba-Islam an. Während jener Herrschaft der Mauren über weite Teile Spaniens und Portugals soll es dort vor Freude, Toleranz und kultureller Blüte nur so gestrotzt haben. Dass dieses Märchen auch von bedeutenden heutigen Kirchenvetretern wie Küng – bar jeglicher Wahrheitssubstanz – verteten wird, wirft ein Licht auf das, was ich als “das kollektive Versagen der europäischen Intelligenz”, bezogen auf den Islam, bezeichne. Denn solch falsche Berichte über die wahren Verhältnisse unter islamischer Herrschaft führ(t)en zu einer völlig verzerrten öffentlichen Wahrnehmung dieser “Religion”, die mehr mit einem Blutkult zu tun hat als mit einer Religion im klassischen Sinne.
Das politische Establishment berichtet beispielsweise nicht von den Hunderttausenden ermordeter Christen und Juden, von massenhaften Zwangsislamisierungen, von einer unbarmherzig harten Dhimmisteuer, an denen viele Nichtmuslime damals verzweifelten und Spanien entweder für immer verließen, oder sich zum Islam bekehrten, weil sie ökonomisch keine andere Wahl hatten. Sie berichten ebenso wenig von den Schädelminaretten auf spanischen Boden: gebaut aus den Köpfen ermordeter Christen und Juden. Sie berichten ferner nicht darüber, dass die maurischen Muslime ganze Dorfgemeinschaften lebendig ans Kreuz nagelten (wie dies heute noch im Sudan geschieht), weil die Bewohner entweder die Steuern nicht mehr zahlen konnten oder ein Muslim sich von einem “Ungläubigen” beleidigt fühlte. Sie verschweigen, dass “Ungläubige” im “friedlichen Cordoba-Islam” die Straßenseite wechseln mussten, wenn ihnen ein Muslim entgegenkam, und dass sie den Blick auf den Boden zu senken hatten, wollten sie nicht von diesem sofort enthauptet werden (wenn er wollte). Und sie verschweigen, dass nicht die Nazis, sondern die Muslime in Spanien die ersten waren, die den Judenstern erfanden: die Muslime zwangen die Juden Spaniens, sich durch das Anheften eines auffälligen Stücks Stoff als solche erkennen zu geben.
Der Islam ist die einzige Großreligion, die das Morden von Nichtmuslimen mit den höchsten Weihen, die eine Religion zu bieten hat, belohnt: Wer für Allah und Mohammed Kritiker des Islam, Apostaten (Abtrünnige) oder Nicht-Muslime in einem Dschihad mordet, dem winken Märtyrerstatus, Einzug ins Paradies und die ewigen Freuden an der Seite von 72 Jungfrauen, die dem Mörder Tag und Nacht zur Verfügung stehen.
Was die Islamisierung Europas anbelangt, streiten Medien auch diesen Fakt ab. Gab es 1945 ganze 600.000 Muslime in Europa (die meisten in den ehemals vom Islam eroberten südeuropäischen Ländern), leben heute bereits über 50 Millionen Muslime in den Ländern unseres Kontinents. Pro Jahr wandern etwa 1 Million weitere Muslime nach Europa ein. 90 Prozent der gesamten Einwanderung nach Europa seit 1990 ist muslimisch. Muslime sind in allen europäischen Staaten zur Gefahr geworden: Sie bilden “Parallelgesellschaften (die in Wirklichkeit Gegengesellschaften sind, mit dem Ziel, strategische Enklaven für den Endkampf der Islamisierung Europas zu bilden). In Hunderten europäischer Städte gibt es mittlerweile No-Go-Areas: Zonen, in die sich kaum ein Einheimischer hineinwagt, manchmal sogar nicht einmal mehr Polizei und Feuerwehr ohne zusätzlichen Schutz. In Nordeuropa herrscht seit Jahren eine historisch beispiellose und von Medien weitestgehend totgeschwiegene Vergewaltigungswelle: Nie zuvor in ihrer Geschichte wurden so viele (Massen-)Vergewaltigungen in den Ländern Schweden, Dänemark und Norwegen registiert wie in den letzten Jahrzehnten, und zwar proportional bis zur Gegenwart ansteigend mit der Zunahme islamischer Einwanderer. Allein in der Hauptstadt Oslo wurden im Jahr 2009 ganze 100 Prozent aller Vergewaltigungen durch muslimische Einwanderer begangen.
Die Vergewaltigung Ungläubiger wird seit dem Beginn des Islam praktiziert und zum Recht für Muslime im Koran und den Hadithen erkoren. Mohammed selbst überließ seinen Kriegern die Frauen Ungläubiger als Beute, nachdem deren Männer ermordet oder in die Sklaverei verschaftt wurden. In allen islamischen, und längst auch in allen westlichen Ländern, predigen Imame den Vergewaltigungs-Dschihad: demzufolge dürfen Frauen, die sich nicht nach islamischen Regeln verhüllen, vergewaltigt werden, da sie ihre Reize ja nur zu solchem Zweck zeigten. (Wir haben zahllose Beweise dazu).
Islamisierung Europas wird als “Verschwörungstheorie” abgetan
Den Fakt der aktuell stattfindenden Islamisierung Europas als Verschwörungstheorie abzutun, ist die eigentliche Verschwörungstheorie. Sie ist vergleichbar mit Kritik am damaligen nationalsozialistichen Rassenwahn: Die von den Nazis gleichgeschaltete Presse tat auch jene Kritik als antideutsche Verschwörungstheorie ab. Dennoch hatten die damaligen Kritiker, wie wir heute zweifelsfrei wissen, Recht.
Wir Islamkritier befinden uns, obwohl (noch) in einem demokratischen Rechtstaat lebend, heute in derselben Situation wie die zeitgenössischen Kritiker Hitlers. Wir werden vom politischen Establishment dämonisiert, kriminalisiert und schonungslos an den Medienpranger gestellt. Sie zeigen verzerrte, hässliche Fotos von uns, die manchen glauben lassen, wir seien Neonazis oder Kinderschänder. Sie tun alles, um uns jede Glaubwürdigkeit abzusprechen und uns als Verirrte, ja Verwirrte à la Breivik abzustempeln.
In der Tat erleben wir gegenwärtig die dritte Inquisition unserer Geschichte. Während in der kirchlichen Inquisition unter keinen Umständen an den kirchlichen Dogmen gerüttelt werden durfte (ohne die Gefahr einzugehen, lebendig verbrannt zu werden (Giordano Bruno etwa), durfte in der nationalsozialistschen und später in der SED-Diktatur nicht an den menschenfeindlichen Grundsätzen von Nationalsozialismus bzw. Kommunismus gerüttelt werden.
Diktatur der political correctnessHeute befinden wir uns in der Mitte der dritten Inquisiton, die man als Diktatur der political correctness bezeichnen kann. Unter dem Deckmantel eines angeblichen Kampfes gegen die Diskriminierung von Minderheiten, von politischen oder religiösen Überzeugungen oder von individuellen Geschlechtsmerkmalen hat sich eine mittlerweile globale (auf westliche Ländern begrenzte) Bewegung geformt, die zwar Kritik am eigenen System als politisch korrekt, aber berechtigte Kritik an fremden Kulturen und System (wie dem Islam etwa) als politisch nicht korrekt definiert. Dieser politisch korrekten Selbstzensur der Vernunft haben sich nahezu alle westlichen Medien und alle politischen Parteinen unterworfen. Wer gegen das Prinzip der political correctness verstößt, wird als Neo-Rassist, als Islamhasser, als Rechter und dergleichen stigmatisiert und muss um seine berufliche Existenz fürchten, wenn er etwa Publizist oder Professsor an einer Universität ist. Die political correctness ist eine von den Linken (in den USA) entwickelte mächtige Waffe gegenwärtiger Gedanken- und Gesinnungsschnüffelei à la Stasi und NKWD. Sie ist im Prinzip die westliche Spielart der politischen Gedankenkontrolle der damaligen UdSSR und Maos China, einer Kontrolle, der Millionen Menschen zum Opfer gefallen sind. Political correctness ist linker Meinungs- und Gesinnungsterror der Gegenwart. Die Methoden der political correctness sind Stigmastisierung von unliebsamen Gedanken und kritischen Menschen und sind angelehnt an die bewährten Methoden totalitärer Regimes. Die Ergebnisse der political correctness können bis zum lebenslangen Verlust eines freien und sicheren Lebens gehen, wie die Fälle Sarrazin und Wilders zeigen.
Das politische Establisment ist allerdings nicht nur der Ausführende, sondern gleichzeitig auch das Opfer der von ihm erzeugten political correctness. So wie political correctness nach außen wirkt, wirkt es auch nach innen. Kein Journalist und kein Pressemedium kann es sich heute erlauben, den Islam kritisch zu hinterfragen und die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen, ohne selbst Opfer von political correctness zu werden. Wir kennen persönlich einige Journalisten und Politiker, die den Islam und die Islamisierung Europas genauso sehen wie wir – aber berechtigte Angst haben, aus dem Amt gemobbt zu werden. Erinnert sei hier an den ehemaligen hessischen Ministerpräsdenten Roland Koch, der in einer Rede darauf hinweis, dass die Kriminalitätsrate muslimischer Einwanderer exorbitant höher ist als die indigener Deutscher. Das politisch korrekte Establishment hat daraufhin Koch derart kriminalsiert, ihn als Feind von Multikulti, als ausländerfeindlich etc. gebrandmarkt, dass Koch schließlich der Politik den Rücken kehrte.
Islamkritiker kommen aus der Mitte der GesellschaftWir Islamkritiker sind meist wissenschaftlich ausgebildete Akademiker. Wir sind weder rassistisch, noch rechts, noch radikal. Viele kommen vom linkem Milieu und haben sich angesichts des Versagens der Linken von diesen abgewandt. Wir kommen aus der Mitte der Gesellschaft, von den Medien neuerdings und abschätzig als “Neue Rechte” diskriminiert. Wir haben Menschen aller Hautfarben, aller Rassen und aller religiösen Bekenntnise unter uns: es gibt Atheisten, Agnostiker, Christen, Juden, Hindus, Buddhisten und selbst Muslime, die alle an der Aufklärung über die Gefahr des Islam arbeiten. Wir kennen uns tausendmal besser über das Thema Islam aus als die allermeisten unserer Kritiker, von denen die wenigsten den Koran und so gut wie keiner die Hadithen gelesen haben. Viele von uns haben als ehemalige Muslime oder, weil sie Jahrzehnte in islamischen Ländern gelebt hatten, persönliche Erfahrungen über den realen Islam und wissen daher unvergleichlich mehr über diese Religion des Hasses und der Vernichtung “Ungläubiger” als die allermeisten unserer Kritiker.
Gleichwohl werden wir von denen als “Hassprediger” diffamiert, obwohl wir nur über den Hass schreiben, der Muslime durch Koran und Hadithen gelehrt wird. Wir sind nur die Überbringer schlechter Nachrichten, und werden dennoch wie im alten China stellvertretend für die schlechte Nachricht (medial) hingerichtet.
Wir informieren über
• die massive Frauendiskriminierung der Geschlechter-Apartheidsreligion Islam
• über die islamisch bedingten Ehrenmorde und millionenfachen Sexualverstümmelungen an jungen Mädchen und Frauen
• über Steinigungen, Händeabhacken und sonstige Körperstrafen, die der Islam damals wie heute immer noch praktiziert und sich dabei auf seine heiligen Schriften beruft
• über den Auftrag zur Vernichtung aller Ungläubigen als Voraussetzung, dass auf Erden ewiger Frieden einkehrt
• über die brutalen Unterdrückungen freier Völker durch den Islam
• über das Verbot, den Islam zu verlassen (darauf steht die Todesstrafe)
• über das Verbot, den Islam zu kritisieren (darauf steht ebenfalls die Todesstrafe)
• über Mohammed, der seine Kritiker ermorden ließ
• über Mohammed, der Sex mit Kleinkindern hatte (dies wird auch heute noch vom Islam explizit erlaubt)
• über die Tricks der Muslime, ihre Feinde zu täuschen und zu hintergehen (Taqiyya)
• über das Prinzip der Abrogation von friedlichen mekkanischen Suren durch die unfriedlich-mörderischen medinensischen Suren (davon haben die meisten Journalisten immer noch nichts gehört und verbreiten wie etwa Heribert Prantl von der Süddeutschen den Unsinn, dass der Islam doch eine friedliche Religion sei, indem er auf den Vers “Es herrscht kein Zwang im Glauben” verweist
• über den unbedingen Weltherrschaftsanspruch des Islam, was ihn neben Nationalsozialismus und Kommunismus als eindeutig totalitäres System ausweistZu allen oben genannten Punkten informieren wir Islamkritiker mit validen, nicht abzuleugnenden Fakten. Wären unsere Fakten, wie uns unsere Kritiker unterstellen, falsch, wären wir längst von einer muslimischen Anklageflut überzogen worden und säßen kollektiv wegen Volksverhetzung im Gefängnis.
Nichts aus der Geschichte gelernt
Wir weisen darauf hin, dass unsere Kritiker sich bislang noch in keinem einzigen Punkt zu unserer Islamkritik geäußert haben, geschweige denn unsere Kritik widerlegen konnten. In Ermangelung besserer Argumente greifen sie stattdessen zur altbewährten Taktik persönlicher Denunzierungen. Wir fragen unsere Kritiker, ob sie in den 30er- und beginnenden 40er-Jahren die damaligen Kritiker der nationalsozialistischen Rassentheorie ebenfalls pauschal als Nazihasser denunziert hätten. Ich persönlich glaube, sie hätten. Ich werfe dem politischen Establishment nichts weniger als kollektives Versagen angesichts der größten historischen Bedrohung Europas vor. Ich werfe ihnen vor, dass sie mit ihrem Appeasement und ihrer tödlichen “Toleranz” gegenüber dem durch und durch antitoleranten System Islam nichts aus der Geschichte gelernt haben und sich in ihrem Einsatz für den Islam als schlimmste Feinde eines freien Europas erweisen, wobei sie ironischerweise glauben, dessen Retter zu sein. Ich werfe ihnen ferner vor, dass sie heute so handeln, als wären sie bereits im Dienste des Islam.
Im Wissen um diese Gefahren habe ich Anfang April diesen Jahres meinen Aufruf zum allgemeinen Widerstand gegen das Establisment gestartet. Dieser Aufruf richtet sich nicht, wie fälschlich dargestellt, gegen unser Land. Er richtet sich im Gegenteil zur Rettung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung (ein Begriff, der bei Linken längst als Synonym des Bösen an sich verwendet wird). Er richtet sich zur Rettung unserer Verfassung, der besten, die Deutschland in seiner Geschichte jemals hatte. Und – eine typisch deutsche Sache – er beruft sich auf ein verfassungsmäßig verbrieftes Grundrecht zum Widerstand, ausgedrückt in Art.20 Abs.4 unserer Verfassung für den Fall, dass Kräfte an der Demontage unserer Verfassung arbeiten sollten.
Dies ist längst der Fall, bedenkt man die zahlreichen Richterurteile, in denen heute bereits deutsches Recht gebeugt, dafür aber quasi-scharistisches Recht gesprochen wird: Muslime etwa, die ihre Frauen schlagen und sich dabei auf den Koran berufen (Sure 4:34), erhalten entweder keine Strafe oder werden wesentlich milder bestraft als indigene Deutsche oder nichtmuslimische Immigranten.
Das politische Establishment mag einzelne von uns Islamkritikern verfolgen oder hinter Gitter bringen. Es wird ihm aber nicht gelingen, den deutschen und europäischen Freiheitswillen, der sich überall und verstärkt zu regen beginnt, zu besiegen. Europa kann, ja darf sich nicht ohne Gegenwehr islamisieren lassen. Der Freiheitswille von Menschen ist unbesiegbar. Dafür stehe ich. Und dafür stehen alle Islamkritiker, die ich kenne.
Michael Mannheimer
Deutschland, im August 2011
Das Ende der Meinungsfreiheit
Heute, am 1. Advent, dem 28.11.2010, tritt der “Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit” in sämtlichen EU-Staaten in Kraft. Ab diesem Tag ist die Wahrheit strafbar. Ab diesem Tag ist es verboten, über die größte Bedrohung unserer Zivilisation, den Islam, zu reden. Ab diesem Tag ist es sinnlos, über was auch immer zu diskutieren – außer über das Wetter. Dieser von höchster Stelle verordnete Debatten-Kodex macht, dass wir besonders darauf achten müssen, mit wem wir umgehen.
(Ein Kommentar von Frank Furter)
Sure 9, Vers 5: Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener, wo ihr sie findet, und packet sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so laßt sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.
Sure 4, Vers 89: Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreifet sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.
Diese satanischen Verse, die nicht mehr und nicht weniger als der Aufruf zu Mord und Totschlag sind, haben das Potenzial, in Weltkrieg und Genozid zu münden. Sie sind aber nicht die geistigen Ergüsse irrgeleiteter Führer hiesiger Parteien im miefig-braunen Milieu, die seit Anbeginn unserer Republik nicht ein einziges mal den Sprung über die 5-Prozent-Hürde in den Bundestag geschafft haben. Tatsächlich erscheint es mehr als abwegig, dass je wieder die Erben des teuflischen, nationalsozialistischen Gedankenguts politische Macht in diesem Lande haben werden. Und das ist auch gut so.
Die hasserfüllten Verse stammen freilich aus jenem Buch, dass 1,3 Milliarden Muslime als ihre heilige Schrift ansehen. Viele von ihnen glauben selbst im 21. Jahrhundert noch, der Koran sei das wörtlich überlieferte Wort Gottes, das zu allem Überfluss ausnahmslos im Befehlston daher kommt. Und das ist überhaupt nicht gut so.
Wer Texte wie die obigen verfasst und veröffentlicht, erfüllt nach deutschem Recht mindestens den Tatbestand der Anstiftung zu Verbrechen (§30 StGB). Dazu bedarf es nicht mal einer EU-Direktive. Angewandt wird das Gesetz auf den Koran jedoch nicht; und das sogar, obwohl es bis in die Gegenwart hinein nur allzuoft nicht bei Anstiftung geblieben ist. Objektiv gesehen ist der Koran also ein kriminelles Buch, das nach geltendem Gesetz verboten gehört.
Von diesem Standpunkt aus gesehen erscheint es nicht zufällig, sondern folgerichtig, dass Muslime auch hierzulande statistisch häufiger Straftaten begehen und gewalttätig werden als Angehörige anderer Kulturkreise. Wenn schon die heilige Schrift einer Kultur, die zudem im Fall des Islam geradezu penetrant im Alltagsleben verankert ist, in diesem Maße Gewalt verherrlicht und zu Mord und Totschlag aufruft, kann es doch nicht verwundern, dass die Hemmschwellen der Menschen aus diesem Kulturkreis weit niedriger sind, und dass Gewalt als legitmes Mittel zum Durchsetzen eigener Interessen angesehen wird.
So erklären sich die Zustände in unseren Städten nicht nur, aber auch durch die (un)moralischen Grundlagen, die direkt aus dem Koran abgeleitet sind. In der Schweiz haben die Menschen nun darüber abstimmen dürfen, ob kriminelle Ausländer ohne wenn und aber „ausgeschafft“ werden dürfen. Und sie haben sich dafür entschieden.
Diese Ausschaffung betrifft alle Ausländer; auch die Deutschen beispielsweise. Aber das ist nur konsequent, und gerade deswegen ist die Ausschaffungsinitiative eben nicht rechtsradikal, rassistisch oder sonstwie moralisch verwerflich. Sie ist das Ergebnis direkter Demokratie, und sie ist die Haltung eines Volkes, das genug davon hat, von Fremden ausgenutzt und belästigt zu werden. Im allgemeinen Umgang der Menschen miteinander ist das selbstverständlich: kommt jemand in eine fremde Wohnung, und benimmt sich daneben, ist es das gute Recht des Hausherrn, den Störenfried vor die Türe zu setzen. Warum soll dasselbe Recht nicht auch für Staaten gelten?
Ein vordergründig starkes Gegenargument hat die schweizerische Regierung geliefert: wenn Menschen ausgewiesen werden müssten, die aus Ländern stammen, in denen Folter und Todesstrafe drohen, sei dies gegen geltende Menschenrechtsvereinbarungen, und gegen bestehende Verträge mit der Europäischen Union. Dann wird man die Verträge also kündigen müssen, weil es der Bürger so entschieden hat. Das mag der EU nicht passen, aber genau das ist Demokratie. Und gerade davon versteht man im Brüsseler Beamtenzirkus ohnehin nicht allzu viel.
Freilich erscheint es auf den ersten Blick moralisch verwerflich, wenn Menschenrechtsvereinbarungen ausgesetzt werden. Und es ist traurig, dass es soweit kommen muss. Aber es muss nun mal so weit kommen! Denn im konkreten Fall werden diese Menschenrechtsvereinbarungen dazu missbraucht, jene zu schützen, die ihrerseits von Menschenrechten überhaupt nichts halten. Damit muss endlich Schluss sein! Denn dieser träumerischen Argumentation liegt ein falsches Menschenbild zu Grunde, das den Menschen zum Objekt staatlichen Handels degradiert. Es ist aber nicht der Staat daran schuld, wenn jemand „ausgeschafft“ wird, sondern jemand selber, der gegen das Gesetz verstoßen hat.
Die „Ausschaffungsinitiative“ basiert also auf einem freiheitlichen Menschenbild, das an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung appelliert. Umso weniger verwunderlich also, dass dieses gerade mit den Irrlehren der Linken kollidiert, die den Menschen als etwas erachten, das es ihrer Ideologie gemäß zu lenken gilt. In diesem Zusammenhang ist auch der heute in Kraft tretende EU-Rahmenbeschluss zu sehen, in dem es heisst:
Es soll dafür Sorge getragen werden, dass Straftaten mit rassistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund in der Europäischen Union (EU) mit wirksamen, angemessenen und abschreckenden Strafen geahndet werden können. Weiterhin soll der Rahmenbeschluss die justizielle Zusammenarbeit in diesem Bereich verbessern und ausbauen.
Nun sollen an dieser Stelle Straftaten mit rassistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund nicht verharmlost werden. Ganz im Gegenteil. Doch stellt sich dem aufgeklärten Menschen die Frage, warum eine solche Maßnahme überhaupt notwendig ist. Schließlich ist von Straftaten die Rede. Sollten die nicht ohnehin bestraft werden, ganz gleich was für einen Hintergrund sie haben? Dieser logische Brocken zeigt, dass es bei diesem Rahmenbeschluss nur vordergründig um die effektivere Bekämpfung politischer Extremismen geht. Offensichtlicher wird dies im weiteren Verlauf des Textes:
Folgende Verhaltensweisen gelten als Strafdelikte, sofern sie in rassistischer oder fremdenfeindlicher Absicht begangen werden:
- Aufstachelung zu Gewalt oder Hass gegen eine nach den Kriterien der Rasse, Hautfarbe, Abstammung, Religion oder Weltanschauung oder nationalen oder ethnischen Herkunft definierte Gruppe von Personen oder gegen ein Mitglied einer solchen Gruppe;
- öffentliche Verbreitung oder Verteilung von Schriften, Bild- oder sonstigem Material mit rassistischen oder fremdenfeindlichen Inhalten;
- das öffentliche Billigen, Leugnen oder gröbliche Verharmlosen von Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen im Sinne des Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs (Artikel 6, 7 und 8 ) und Verbrechen nach Artikel 6 der Charta des Internationalen Militärgerichtshofs, wenn die Handlung in einer Weise begangen wird, die wahrscheinlich zu Gewalt oder Hass gegen solch eine Gruppe oder gegen ein Mitglied solch einer Gruppe aufstachelt.Auch die Anstiftung und die Beihilfe zur Begehung derartiger Straftaten sind strafbar.
Interessant ist schon die Einleitung: diese Verhaltensweisen gelten also nur dann als Strafdelikte, wenn sie in rassistischer oder fremdenfeindlicher Absicht begangen wurden. Wo bliebt hier der Gleichheitssatz, der das Wesen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ausmacht? Noch bedenklicher erscheint die obige Formulierung hinsichtlich der Tatsache, dass pauschal von „rassistisch“ und „fremdenfeindlich“ die Rede ist. Da stellt sich die Frage, wer diese Begriffe künftig definiert, und vor allem wie. In der Tat gibt es keine politische Strömung vergleichbarer Größe, die so „rassistisch“ und so „fremdenfeindlich“ ist wie der Islam. Müsste der Rahmenbeschluss dann nicht zu aller erst auf den Koran angewendet werden, dessen „Anstiftung und Beihilfe zur Begehung derartiger Straftaten“ eklatant und offensichtlich ist?
Doch das wird mutmasslich nicht geschehen; zumindest nicht auf Initiative der heuer Herrschenden, da ihre Definition von „Rassismus“ und „Fremdenfeindlichkeit“ offensichtlich einseitig gestaltet ist. Vielmehr liegt der Verdacht nahe, dass sich dieser Rahmenbeschluss zu aller erst gegen jene wenden soll, die das „Fremde“ in unserer Gesellschaft, allen voran ebenjenen Islam, kritisieren, oder sich mit der Auswirkung seiner zweifelhaften Moral auf die offensichtlichen Verhaltensweisen seiner Anhänger beschäftigen. Ist es demnächst also kriminell, wenn jemand wie Thilo Sarrazin den statistischen Beweis führt, dass Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis häufiger straffällig werden und schlechter integriert sind als andere? Natürlich könnte man das als „fremdenfeindlich“ definieren, da es den Interessen der besagten Fremden feindlich ist. Es ist aber auch die Wahrheit, die auszusprechen niemals in einer Demokratie verboten werden darf! Und die Wahrheit unterwirft sich nicht den träumerischen Ideologien irgendeiner politischen Kaste.
So wird Meinungsfreiheit untergraben, und schlimmstenfalls die Kritik an etwas kriminalisiert, das selber mindestens so kriminell ist wie die fatalen politischen Irrtümer, denen der Westen, insbesondere Deutschland, im vergangenen Jahrhundert aufgesessen war. Das zeigt nicht nur, wie widersinnig dieser Rahmenbeschluss ist, sondern auch, wie unaufgeklärt politische Kräfte selbst in höchsten Kreisen zu sein scheinen. Tatsächlich wäre nichts überfälliger und dringlicher, als eine intensive, kritische Auseinandersetzung mit der Kultur, der Theologie, und allem voran der politischen Gestalt des Islam und seinen Zielen. Dieses durch politische Diktate gar zu kriminalisieren, steht nicht nur im Widerspruch zu den aufklärerischen Werten des Westens sowie zu Meinungs- und Pressefreiheit, sondern schadet auch dem Interesse der Bürger in Europa, die ein Recht darauf haben, den politischen Abartigkeiten der Fremden in ihren Lädern genauso entschlossen und kritisch zu begegnen, wie ihren eigenen.
Während also Christen, Juden und andere „Ungläubige“ in der islamischen Welt – und das kann man tatsächlich derzeit so pauschal formulieren, da es selbst in islamischen „Demokratien“ wie der Türkei regelmäßig Übergriffe gibt – verfolgt werden und um ihr Leben fürchten müssen, erhalten die Menschen in Europa von oben herab einen Maulkorb erteilt. Wie wirksam dieser ist, bleibt freilich abzuwarten. Denn glücklicherweise wird Recht hierzulande immer noch von Richtern gesprochen, und nicht von Politikern. Gerade beim Karlsruher Verfassungsgericht dürfte sich die ein oder andere erheblich tiefe Sorgenfalte ergeben in Anbetracht der verfassungsrechtlichen Konflikte, die mit diesem Brüsseler Diktat einher gehen dürften. Mut macht zudem der jüngste Prozess gegen Geert Wilders, der auf Basis ähnlich schwammiger Paragraphen im niederländischen Gesetz vor Gericht gezerrt wurde – und gewann.
Unübersehbar ist allerdings eine frustrierende realpolitische Tendenz: Nicht die islamische Welt wird aufgeklärter und freier. Der Westen wird unaufgeklärter und unfreier. Und die EU wird schleichend zur treibenden Kraft einer politischen Entwicklung, die zunehmend sozialistische und diktatorische Züge aufweist. Als wäre das nicht schlimm genug, ist die Moral, die hier diktiert wird, nicht nur dumm und falsch, sondern mehr noch in ihrem Kern wider die Grundlagen des westlichen Wertesystems. Denn Aufklärung und Vernunft gebieten es, dass jede Straftat, jeder Aufruf zu Mord und zu Gewalt gleich-schlecht einzuordnen und gleich-streng zu bestrafen sind, unabhängig davon, welche hasserfüllte Ideologie schlussendlich den Geist des Täters vergiftet hat.
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Heute ist ein guter Tag. Und ein schlechter wohl zugleich. Da ist zum einen das Votum der Schweizer, die sich mehrheitlich für die Sicherung ihrer Hoheitsrechte ausgesprochen haben.
Und da ist zum anderen der EU-Rahmenbeschluss, der unter dem Deckmantel des Kampfes gegen politischen Extremismus daher kommt, tatsächlich aber wohl dazu dienen soll, Meinungsfreiheit zu untergraben und Islamkritik zu kriminalisieren.
Mit Islamismus gegen die Aufklärung
„Mit Islamismus gegen die Aufklärung“ heißt die mittlerweile in der 3. Auflage herausgegebene FLUGSCHRIFT der „Aktion 3. Welt Saar“ (A3WS). Sie wurde inhaltlich überarbeitet und bezieht sich auf die aktuelle Diskussion zu Islamismus und „Islamophobie“.
Zentrales Anliegen ist ein Plädoyer für Toleranz und gegen Islamismus. „Wir haben uns bewusst entschieden, öffentlich gegen Islamismus Stellung zu beziehen, weil dieses Thema häufig noch unter dem Aspekt von Toleranz und kultureller Vielfalt verharmlost wird“, so Klaus Blees, der gemeinsam mit Rüdiger Fries die Flugschrift verfasst hat. Dort wird zwischen Moslems und Islamisten unterschieden. Islamismus ist eine radikalisierte, fundamentalistische Form des Islam. Die Flugschrift wird im Rahmen des bei der „Aktion 3.Welt Saar“ angesiedelten „Kompetenzzentrums Islamismus“ publiziert, das von der Europäischen Union / Europäischer Flüchtlingsfonds gefördert wird.
Mit tödlicher Konsequenz – siehe die Anschläge von New York, Madrid und Beslan oder die Ermordung des holländischen Filmemachers Theo van Gogh - führen Islamisten ihren weltweiten „heiligen Krieg“ gegen die „westliche Vorherrschaft“ und die Aufklärung. Die Anschläge machen deutlich, dass Islamisten eine Praxis der Unterdrückung, Verfolgung und des Terrors gegen alle, die anders leben wollen, als es der kollektive Zwang, wie das islamische Recht (Scharia) es vorsieht, etablieren wollen. Zur Praxis der Scharia gehören die Steinigung von Ehebrecherinnen und die genitale Verstümmelung von Frauen. Gemeinsamer Nenner von Islamisten ist der Kampf gegen Israel und gegen die von ihnen so wahrgenommene Dekadenz des Westens.In der FLUGSCHRIFT geht die „Aktion 3.Welt Saar“ gleichzeitig auf Distanz zu der Politik vieler Industriestaaten, die „Islamismus“ nur als willkommenen Vorwand gebrauchen, um Abschiebungen von Flüchtlingen zu rechtfertigen und Bürgerrechte im Inneren abzubauen. „Wir wissen, dass viele Flüchtlinge aus islamischen Ländern vor der Politik fanatischer Moslems fliehen. Ihnen gebührt unsere Solidarität“, so Klaus Blees. Die vierseitige Flugschrift erscheint am 21. Dezember mit einer Auflage von 95.000 Ex. als Beilage der bundesweiten Ausgabe der „tageszeitung (taz)“. Zusätzlich wird sie weiteren Zeitungen wie der Wochenzeitung „Jungle World“, der Zeitung „Exzess“ des Bundesjugendwerkes der Arbeiterwohlfahrt, den „blättern des informationszentrums 3.Welt, Freiburg“, der „Graswurzelrevolution“ und der Gewerkschaftszeitung „express“ beigelegt. Gerne senden wir sie auch in größerer Anzahl kostenlos gegen Rückporto zu:
Aktion 3.Welt Saar
Weiskirchener Str. 24
66679 Losheim am See
Telefon: 06872 - 99 30 56
E-Mail: a3wsaar(at)t-online(dot)de
Der von Samuel P. Huntington prognostizierte clash of civilizations, der Zusammenprall der Kulturen, ist in Europa längst Tatsache und erfährt in der Konfrontation des Islam mit den Überresten des europäischen Christentums [und des Erbes der Aufklärung] seinen deutlichsten Ausdruck. Dieser Zusammenprall findet seinen Niederhall nicht nur in Form terroristischer Gewaltakte, sondern ebenso im erbitterten ideellen Kampf zweier Wertesysteme, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: dem archaisch-totalitären Wertesystem des Islam und dem der postmodernen europäischen Aufklärung.
(Essay in drei Teilen von Michael Mannheimer, aus www.pi-news.de , Teil 1:)
Der Islam hat in dieser Auseinandersetzung dank einer dominierenden Werte-Beliebigkeit und blinden Toleranz der politischen Eliten Europas bereits deutliche Teilerfolge erzielt, die zu einem rechtlichen und ethisch-religiösen Zersetzungsprozess Europas geführt haben, an dessen Ende der Islam als Sieger hervorgehen dürfte, wenn sich Europa seiner abendländischen Wurzeln nicht doch noch besinnen sollte.
Der Werte-Universalismus der Allgemeinen Menschenrechte
Lange Zeit schien es so, dass die Diskussion über die Richtlinien richtigen und falschen Handelns im größten Teil der Welt im Prinzip beantwortet und damit erledigt sei. Beginnend mit der Magna Charta von 1215, der Bill of Rights 1689, den amerikanischen und französischen Verfassungen von 1788 bzw. 1791 mündete die Kodifizierung der neuzeitlichen Wertvorstellungen von richtig und falsch schließlich in der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie der KSZE-Schlussakte. Die in jenen Kodizes genannten Wertvorstellungen erhoben den Anspruch universaler und unbegrenzter Gültigkeit für alle Menschen, unabhängig, von Zeit, Ort und angehöriger Kultur.
Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz, unabhängig von Glauben, ethnischer Abstammung, von Alter, Hautfarbe und Geschlecht, eine verfassungsrechtlich garantierte Versammlungs-, Rede- und Gedankenfreiheit sowie die Unantastbarkeit der Würde des einzelnen Menschen bildeten die Eckpfeiler eines universalen und unteilbaren Wertekanons, der am 26. Juni 1945 in der Charta der Vereinten Nationen mit einem Abstimmungsergebnis von 48:0 für die Erklärung beschlossen wurde. Acht Staaten enthielten sich jedoch damals der Stimme. Es waren die Staaten des Ostblocks, die Sowjetunion, Saudi-Arabien und Südafrika. Darauf wird noch zurückzukommen sein.
Ihren wichtigsten gedanklichen Unterbau fanden die universalen Normen der Menschenrechte in den Überlegungen des deutschen Philosophen Immanuel Kant zum Thema, ob es eine ethische Grundlage gibt, die für alle Menschen und zu aller Zeit Gültigkeit haben kann und wenn ja, wie diese zu formulieren ist. Als „kategorischer Imperativ“ ist Kants berühmte Formulierung eines solchen Gesetzes schließlich in die Rechts- und Moralgeschichte der Menschheit eingegangen. Die Kant’sche Moralformel
Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.
bildet im Prinzip bis heute das Fundament eines Handlungs- und Normengesetzes der UN. Kants kategorischer Imperativ ist eine sprachlich elaborierte Form der Redewendung:
Was du nicht willst das man dir tut das füge auch keinem anderen zu.
Nach diesem Prinzip kann etwa ein Dieb nicht wollen, dass Diebstahl ein allgemeines Recht werde – und auch ein Mörder nicht, dass Mord generell erlaubt sei. Denn ein Dieb will genauso wenig selbst bestohlen werden wie ein Mörder ermordet werden will.
Nun wenden Kritiker der Menschenrechtserklärung ein, dass sich diese in ihrem Universalitätsanspruch von dem staatlicher und religiöser Totalitarismen prinzipiell nicht unterscheiden würde und daher ebenfalls ein relatives, weil willkürlich definiertes Werte-System sei. Doch sie übersehen ein kleines Detail, das die Allgemeine Menschenrechtserklärung von den totalitären Wertesystemen grundlegend unterscheidet. Es ist das im Kategorischen Imperativ Kants enthaltene Prinzip der Reziprozität, welches einen Abgleich der jeweiligen Handlungsnorm mit allen davon Betroffenen erfordert. Dieses Prinzip verhindert somit, dass die Normen einer einzelnen Person oder einer radikalen Minorität zum Prinzip einer Gesetzgebung werden können, wenn sie nicht zugleich von der Allgemeinheit akzeptiert und so gewollt sind.
Während totalitäre Systeme also fordern: „Denke und handle so wie ich – oder du bist mein Feind!“, fragt der Kategorische Imperativ: „Wie können ich und du unser Denken und Handeln auf eine gemeinsame Grundlage bringen, die weder dir noch mir Schaden zufügt und von uns beiden gleichermaßen gewollt ist.“Totalitäre Systeme zwingen den Menschen also ihr jeweils totalitäres Wertesystem auf, ohne danach zu fragen, ob sie damit übereinstimmen. Im Gegensatz dazu konfrontieren die nach dem Kategorischen Imperativ gestalteten Wertesysteme bei der Definierung der Normen von rechtem und falschem Handeln jeden einzelnen Menschen mit der Frage, wie er selbst behandelt werden möchte (Prinzip der Reziprozität), bevor eine Handlungsnorm zu einem allgemeinen Rechts-Prinzip erklärt wird. Dies impliziert zweierlei: Zum einen, sich einem beliebigen Dritten gegenüber so zu verhalten, dass dieser keinen Schaden nimmt. Zum anderen, sich so zu verhalten, wie man selbst behandelt werden möchte. Wer also beispielsweise seine Religion einem anderen aufzwingen will, muss sich nach dieser Formel fragen, ob es ihm umgekehrt Recht wäre, dass der andere ihm dessen Religion aufzwingt. Vernünftigerweise kann dies nur mit nein beantwortet werden. Dies heißt aber auch, dass jede Religion oder Ideologie, die ihren Menschen vorschreibt, ihr jeweiliges Wertesystem anderen Menschen aufzuzwingen, im Kant’schen Sinne im Unrecht ist.
Die logische wie inhaltliche Schlüssigkeit des kategorischen Imperativs war Mitte des 20. Jahrhunderts von einem Großteil der damaligen Weltgemeinschaft als Grundlage eines universalen und unteilbaren Ethos prinzipiell akzeptiert.
Werte-Relativismus als politische und religiöse Reaktion
Doch genau gegen dieses Prinzip von Universalität und Unteilbarkeit von Werten, die ihre weltweite Geltung geschichtlich erstmals in der Formulierung der allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN fand, kämpfen innerhalb der westlichen Länder die Verfechter des sogenannten Werte-Relativismus.
Bei ihnen handelt es sich ausgerechnet um jene Klientel aus dem meist linken Lager, die eben jene unveräußerlichen Universalrechte dereinst auf ihre Fahnen geschrieben und in deren Namen keinen Krieg gegen die alten, feudalistischen und absolutistischen Systeme scheuten. Es sind die gleichen Kräfte, die sich 1949 bei der Abstimmung am Allgemeingültigkeitsanspruch der Charta der Vereinten Nationen stießen und sich der Stimme enthielten: allesamt Vertreter totalitärer Diktaturen, bestehend aus Staaten der Sowjetunion, dem fundamental-islamischen Saudi-Arabien und dem rassistischen Apartheidregime Südafrika.
Aus Sicht der Vertreter des Werterelativismus könne es keine absoluten Werte geben, sondern nur solche, die in Relation zu einer bestimmten Lebensform einer Gesellschaft zu definieren seien. Keine Kultur sei berechtigt, einer anderen Kultur ihre Werte im Sinne einer Allgemeinverbindlichkeit aufzudrücken, hieß es. So vernünftig sich dieses Argument auf den ersten Blick anhören mag, so tückisch erweist es sich jedoch bei näherer Betrachtung. Am folgenden, mit Absicht konstruierten Beispiel mag diese Problematik ersichtlich werden. Angenommen, es gäbe im Verbund der weltweiten Kulturen eine, bei der regelmäßige Menschenopfer aus religiösen Gründen vorgeschrieben wären; in diesem Fall hätten die Verfechter des Werte-Relativismus sofort ein unlösbares Problem. Nach ihrem Prinzip der Werte-Relativität müssten sie auch diese Kultur gewähren lassen, womit sie sich jedoch dem Vorwurf der Unterstützung einer Barbarei aussetzen würden. Würden die Werte-Relativisten hingegen ein Verbot der Menschenopfer fordern, verstießen sie fundamental gegen ihre Prinzipien und würden damit die Unhaltbarkeit ihrer Position einräumen.
Doch eine solche Diskussion findet im Lager der Werte-Relativisten aus einleuchtenden Gründen selten statt. Ihr eigentlicher Kampf ist weniger philosophischer als politischer Natur. Ihr Kampf gilt hauptsächlich dem westlichen System, das sie gleichsetzen mit Kapitalismus und Kolonialismus. Im Zuge der europäischen Studentenrevolte Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts prägten westliche Intellektuelle, meist dem linken und linksextremen Lager zugehörig, in diesem Zusammenhang das Schlagwort des Eurozentrismus. Darunter verstanden sie nichts anderes als einen neuen, diesmal kulturell-ethischen Werte-Kolonialismus des Westens, der sich nach dem Verlust seiner Kolonien - so der Vorwurf - anschickt, die Welt mit seinem alten, kapitalistisch und hegemonial besetzten Wertesystem neu zu kolonialisieren. Dahinter stehe wie immer das unersättliche westliche Kapital, das gezwungen sei, sich angesichts gesättigter Absatzmärkte in den kapitalistischen Ländern neue Märkte in der Dritten Welt zu erobern. Dafür müsse der Rest der Welt zuerst für die Idee eines globalen Marktes gewonnen werden, in der Zoll- und Handelsbarrieren zugunsten des westlichen, insbesondere des US-amerikanischen Kapitals international abgeschafft werden müssten. Die seitens des Westens, und damit des Kapitalismus geforderte Demokratisierung der Länder der Dritten Welt, die Implementierung allgemeiner menschenrechtlicher Standards in die jeweiligen Verfassungen jener Länder wurde von linken Kritikern in aller Regel nicht als westliche „Wohltat“, sondern als Mittel des Kapitalismus gesehen, auf besonders hinterlistige Art die Regierungen und Märkte der Dritten Welt auf Dauer unter Kontrolle seine zu bringen.
In Zuge dieser Generalkritik wurde alles in Frage gestellt und relativiert, was vom Westen kam. Demokratie wie Menschenrechte stünden - wenn überhaupt - nur als gleichwertige Modelle neben anderen Gesellschaftsmodellen. Ob die anderen Modelle totalitäre, antidemokratische oder frauenfeindliche Elemente in sich bargen, interessierte kaum einen der Verfechter des Werterelativismus. Die Diskussionen fanden auf rein formaler Ebene statt. Inhalte wurden kaum hinterfragt. Es wurde beispielsweise nicht untersucht, ob etwa am Beispiel Islam Punkte wie Toleranz, Gleichheit aller Menschen, Gleichheit von Mann und Frau oder Religionsfreiheit überhaupt existierten. Derlei Fragestellungen wurden in Übereinstimmung werterelativistischen Denkens als nicht diskussionswürdig betrachtet, da allein die Diskussion solcher Punkte eine Einmischung in die Belange einer anderen Religion darstelle. Und genau eine derartige Einmischung ist nach werterelativistischem Selbstverständnis unerwünscht. Um es simpel zu formulieren: Die Werte-Relativisten luden zwar massenhaft Menschen ein, nach Europa zu kommen. Aber sie weigerten sich, deren religiöses und philosophisches Gepäck auf gefährliche Inhalte hin zu überprüfen. Denn sie hatten anderes mit ihnen im Sinn. Joschka Fischer (»Ich entdecke mehr und mehr, wie sehr ich doch Marxist geblieben bin.« Fischer 1998) verrät die politische Absicht, die hinter der Politik der massiven Einwanderung stand, in seinem Buch mit dem aufschlussreichen Titel „Risiko Deutschland“ (1994), dessen Inhalt von der „WELT“ folgendermaßen zusammengefasst wird:
“Deutschland muss von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi “verdünnt” werden.” (Quelle: Die Welt, Februar 2005)
Im Klartext: der Obergrüne traute seinem eigenen Volk so wenig an demokratischem Geist zu, dass er es per demographische, gleichsam homöopathische Verdünnung durch massive Immigration politisch kaltstellen wollte. Ein in der Geschichte Europas vermutlich einmaliger Vorgang, ebenso die Tatsache, dass eine solche Politik vom Wähler nicht abgestraft, sondern 1998 mit dem Sieg der rot-grünen Koalition unter (...) Schröder („Ja, ich bin Marxist!“) vom deutschen Wähler sogar belohnt wurde. Auch Jürgen Trittin, erster grüner Umweltminister und wie Schröder und Fischer Alt-68er und Anhänger der Frankfurter Schule, verrät in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, (2. Januar 2005, S. 6):
Noch nie habe ich die Nationalhymne mitgesungen und werde es auch als Minister nicht tun.
Und die junge Politikelite linker couleur scheint von ihren alten Kadern gelernt zu haben, dass eine antideutsche Polit-Haltung zu Höherem qualifiziert. Franziska Drohsel, November 2007 Bundesvorsitzende der Jusos und ehemaliges Mitglied der vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften „Rote Hilfe e.V“, gab im August 2008 vor laufenden Kameras folgendes politisch korrekte Statement ab:
Deutsche Nation ist etwas, dass ich überhaupt gar nicht positiv beziehe, was ich politisch sogar bekämpfe! (Quelle: Cicero online, August 2008)
Dies alles sind typische Äußerungen von Werte-Relativisten, die längst an führenden politischen, juristischen und gesellschaftlichen Positionen sitzen und ihre deutschfeindliche Ideologie in die Tat umgesetzt haben. Mit fatalen Konsequenzen für Deutschland und Europa.
Zusammenprall der Kulturen
In einer historisch beispiellosen Öffnung seiner Grenzen war in Europa jedermann willkommen, unabhängig von seiner Bildung, seinen beruflichen Qualifikationen und davon, wie rückschrittlich die Kultur und das religiöse Wertesystem auch sein mochten, die er in seinem Gepäck mit sich führte. Die wirtschaftliche Blüte Europas auf der einen und die kulturelle und wirtschaftliche Rückschrittlichkeit auf der anderen Seite bildeten schließlich das zündende Gemisch, in dessen Zug Millionen von insbesondere islamischen Einwanderern nach Europa strömten. Viele davon kamen aus Ländern, die Europa gegenüber bezüglich Bildung, Stand der Technik und Wissenschaft sowie sozialer Strukturen um Jahrhunderte, ja oft um ein Jahrtausend zurücklagen.
Die nach Europa einwandernden Migranten fanden eine Lern- und Wissenskultur, von der sie, die des Lesens und Schreibens oft unkundig waren, hoffnungslos überfordert fühlten. Westliches analytisches Denken, religiöse Toleranz, ein weitverbreiteter Atheismus und Agnostizismus, europäischer Kritizismus und Skeptizismus: das alles war den meisten Einwanderern so fremd, als hätte man sie auf einen fremden Planeten katapultiert. Anstelle der ihnen so vertrauten Geborgenheit in ihren Großfamilien und Familienclans fanden sie in Europa überwiegend Klein- und Kleinstfamilien und Millionen unverheirateter Singles vor, Lebensformen, die in ihren Stammländern undenkbar gewesen wären. Von einer Gleichheit der Geschlechter, von Akzeptanz unterschiedlichster Partnergemeinschaften, auch solchen zwischen homosexuellen Partnern, hatten die meisten Einwanderer noch nie gehört – und ihr eigenes Wertesystem stand in aller Regel im krassen Widerspruch zu dem, was sie in Europa vorfanden. Besonders für Muslime war Europa ein Kulturschock: Menschen, die sich auf offener Straße umarmten und küssten, halbnackt gekleidete Frauen, öffentliche Darstellung freizügigster sexueller Inhalte in Werbung, im Fernsehen, in den Medien.
Europas Ohnmacht gegen seine zunehmende Islamisierung
Im Zuge der seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute unvermindert anhaltenden Einwanderung - jährlich kommen etwa 1 Million zusätzliche muslimische Migranten nach Europa – setzten sich auch deren aus ihren Ursprungsländern mitgebrachten kulturelle Gepflogenheiten mehr und mehr durch.
Insbesondere die aus dem islamischen Kulturkreis einwandernden Migranten brachten uralte patriarchalische Sozial- und Denkmuster mit. Deren Frauen wurden viel öfter geschlagen als im Rest Europas. In den Frauenhäusern der europäischen Großstädte liegt der Anteil der dort Zuflucht suchenden muslimischen Frauen zwischen 40-80 Prozent – bei nur 3-10 Prozent Anteil von Muslimen in den Ländern Europas. Polygamie und Verschleierung von Frauen prägten zunehmend das Straßenbild der Großstädte Europas. Tausende von Moscheen schossen wie Pilze aus dem Boden. Ganze Stadtteile verloren ihr ursprüngliches europäisches Gesicht. Überall bildeten sich Parallelgesellschaften, in denen eigene Gesetze herrschten. Allein in Frankreich gibt es Hunderte von sogenannten „No-go-Areas“, Stadtteile, in die sich kein „indigener“ Franzose mehr wagen würde und in vielen Fällen selbst die Feuerwehr nur noch unter Polizeischutz ihre Einsätze fährt. Kaum anders sind die Zustände in Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen. Jene Länder verzeichnen eine Vergewaltigungswelle, die sie in ihrer Geschichte noch nie erlebt hatten. Opfer sind meist einheimische Mädchen und junge Frauen. Die Täter meist muslimische Migranten. Die Medien halten sich zunehmend an ihre selbstverordnete Zensur und erwähnen solche Übergriffe mit „Migrationshintergrund“ - politisch korrekt - nur noch in so verklausulierter Form, dass der Leser keine Informationen mehr über die ethnische und religiöse Zugehörigkeit der Täter erhält.
Europas Intellektuelle, die üblicherweise jeden Akt der Menschenrechtsverletzung seitens des Westens begierig und schonungslos an den Pranger stellen, zeigen sich angesichts der tagtäglichen Menschenrechtsverstöße durch islamische Migranten seltsam blind und erstaunlich verständnisvoll. Waren diese Verstöße gar seitens der Religion gedeckt oder unterstützt, wurde unter dem Scheinargument der „Religionsfreiheit“ geradezu Unfassbares politisch korrekt geduldet und „verstanden“. Mehr noch: es gibt klare Hinweise darauf, dass seitens Migranten begangene Kriminalitätsdelikte als Folge einer Selbstzensur der Medien nur an hinteren Stellen oder oftmals gar nicht mehr erwähnt werden. Vordergründiges Argument seitens der Redaktionen ist, dass man Migranten vor dem Volkszorn schützen wolle - ein Argument, das sich bei näheren Hinsehen als fragwürdig und verlogen zugleich erweist. Fragwürdig, weil es gegen das zentrale Prinzip der Aufklärungspflicht einer freien Presse verstößt. Verlogen, weil die Begründung auffällig selektiver Natur ist: so tabulos gegenüber den eigenen Gesellschaften berichtet wird, so verständnisvoll und weichspülend sind die Berichte über Länder und Religionen, die man glaubt schützen zu müssen. Wie viele Medien dereinst die linken Kultfiguren Stalin, Mao, Che Guevara (...) glorifizierten und deren mörderisches Treiben verharmlosten, tun sie es heute beim Thema Islam.
Allein die Person Mohammed böte genügend Anlass für eine Vielzahl kritisch-analytischer Berichterstattungen. Sein Verhältnis zu Frauen, sein sexueller Kontakt mit Kindern, seine Mordbefehle gegenüber Kritikern und Abtrünnigen des Islam, seine Kriege gegen „Ungläubige“. Stoff genug für Jahrzehnte. Was ihre euphemisierende und skandalös realitätsferne Berichterstattung über den Islam, ihre Unfähigkeit, diese Religion als totalitär, menschenverachtend und welterobernd zu erkennen, anbelangt, versagen die Medien in ihrer Mehrzahl auf ein Neues. Der Werte-Relativismus, dem sich zahlreiche Journalisten, Politiker und Gutmenschen bewusst oder unbewusst verschrieben haben, scheint deren analytisches Denkvermögen in punkto Islam wie eine Droge paralysiert zu haben. In einer Mischung aus Ignoranz, Feigheit und stiller Sympathie für eine Religion, die antiwestlich, antiamerikanisch und antiisraelisch eingestellt ist, arbeiten sie – gewollt oder nicht – als willkommene Helfershelfer des Islam an der Demontage ihrer eigenen Gesellschaften.
Europa zeigt sich angesichts der Konfrontation mit Millionen Migranten, die sich entgegen der anfangs gesetzten Erwartungen nicht integrieren können und vielfach auch nicht integrieren wollen, hilflos und paralysiert. Anstelle von seinen Zuwanderern die Anpassung an europäische Gesetze zu verlangen als „conditio sine qua non“, haben sich die westlichen Gesellschaften in einem frappant an die Appeasementpolitik Chamberlains gegenüber Hitler erinnernden Akt kollektiven und vorauseilenden Gehorsams sukzessive den Vorstellungen und Forderungen der muslimischen Migranten angepasst, ein Trend, der bis heute anhält und sich weiter verschärft hat.
(Essay in drei Teilen von Michael Mannheimer, aus www.pi-news.de , Teil 2:)Längst werden in allen europäischen Ländern Gerichtsurteile im Sinne der Scharia gefällt. Muslimische Mädchen müssen in vielen Fällen nicht mehr zum Sportunterricht und dürfen islamisch korrekt dem Biologie- und Sexualkundeunterricht fernbleiben. Muslimische Schüler bleiben – gerichtlich ebenfalls garantiert – den Schulausflügen fern. Man könne, so argumentieren die klagenden Eltern, ihren Kindern nicht das unkontrollierte Beisein mit einer Mehrzahl „Ungläubiger“ zumuten.
Belgische Polizisten wurden per Dienstordnung angewiesen, das Rauchen während des Fastenmonats Ramadan zu unterlassen, um fromme Muslime nicht zu brüskieren. In britischen Banken wurden die Sparschweine verbannt, weil deren Anblick fromme Muslime kränken könnte. Beim Kricket dürfen Engländer nicht länger ein traditionelles Lied anstimmen, in welchem die „grüne Insel und ihr grüner Rasen“ gelobt wird. Dies könnte als taktlose Profanisierung des Propheten ausgelegt werden. In vielen Bezirken Frankreichs haben Imame bereits mehr Autorität als die Polizei. Und Holland denkt ernsthaft darüber nach, Arabisch zu einer offiziellen Landessprache zu erklären.
Wo für Europäer das Verbot für Mehrehe (Polygamie) gilt, dürfen muslimische Männer gleich mit vier Frauen leben. Gerichtlich durchgesetzt. Wo das Schlagen von Kindern als Mittel der Erziehung für die meisten Europäer längst verboten ist, dürfen muslimische Väter ihre Töchter misshandeln und halbtot schlagen, wenn diese sich zu sehr integriert haben (Italien). Wo die Unantastbarkeit der Würde jedes Menschen oberstes Verfassungs- und Rechtsgebot ist, erlauben dieselben Richter, die gegen solche Verstöße seitens indigener Europäer vorgehen, dass sich viele Muslimas nur in Kopftüchern, Schadors und zunehmend häufiger in Burkas - wie Tiere in Stoffkäfigen verhüllt – in der Öffentlichkeit bewegen dürfen. Viele Migranten kommen auch aus Ländern, in denen die barbarische Sexualverstümmelung junger Mädchen und Frauen Brauch ist – euphemisierend von vielen Journalisten immer noch als weibliche Beschneidung bezeichnet, als hätte diese Prozedur irgend etwas mit der männlichen Beschneidung zu tun.
In Holland etwa werden jährlich zahlreiche Töchter von Familien, die aus Somalia oder Äthiopien kommen, dieser furchtbaren Prozedur unterzogen. Auch wenn seitens der Muslime immer wieder darauf verwiesen wird, dass der Brauch der Infibulation, wie diese Verstümmelung medizinisch genannt wird, nicht islamischen Ursprungs sei, so verschweigen sie, dass so gut wie alle weltweit vorgenommenen Infibulationen in islamischen Ländern praktiziert werden. Man beruft sich dort oft auf eine Stelle der Hadith, derzufolge Mohammed einer Beschneiderin folgende Anweisung gab:
Schneide ein wenig ab, aber übertreibe nicht. Das ist besser für die Frau und wird vom Mann bevorzugt.
Auch hier schreitet die europäische Justiz nicht ein. In Holland ist kein einziger Fall bekannt, in welchem Eltern, die an ihrer Tochter die Genitalverstümmelung veranlassten, wegen Körperverletzung verurteilt worden sind. Im Gegenteil: als sich im Lande Stimmen erhoben, die eine regelmäßige medizinische Kontrolle muslimischer Mädchen forderten, konterten Werterelativisten mit dem Vorwurf einer „Lex Islam“: wenn überhaupt ein solches Gesetz, dann müsste es gemäß dem Gleichheitsprinzip für alle Mädchen in Holland gelten.
Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen. (Imam von Izmir, 1999 - Quelle: Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah, 1. Auflage, München 2001, S. 349)
Wie ist das alles möglich, muss man sich fragen. Wie kann es sein, dass es dem Islam gelingt, das Rechtsystem Europas derart auszuhöhlen? Wie kann es sein, dass er selbst Grundrechte umschiffen kann, zu deren Änderung es im Regelfall einer Zweidrittelmehrheit der europäischen Parlamente bedarf?
Die Antwort lautet: es ist nicht der Islam allein, der das alles geschafft hat. Die Hauptarbeit verrichteten seine Helfershelfer aus der Mitte der westlichen Gesellschaften, die Gutmenschen, die Werterelativisten, diejenigen, die allen gegenteiligen Fakten zum Trotz an ihrer Überzeugung festhalten, alle Kulturen und Religionen seien gleichwertig und könnten daher dieselben Rechte für sich beanspruchen.
Doch längst haben die Werterelativisten dabei das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Europäischen Mädchen werden Schamlippen und Klitoris eben nicht herausgeschnitten und auch wird ihre Vagina nicht bis auf eine winzige Öffnung zugenäht. Bei europäischen Frauen herrscht eben kein Kleidungszwang. Auch ist es bei europäischen Männern weder durch das Christentum noch durch Gesetz erlaubt, ihre Ehefrauen zu schlagen, wie dies dem muslimischen Manne per Sure 4 des Koran von Allah persönlich empfohlen wird. Ehrenmorde, das feige Töten „unstatthaft“ lebender Töchter durch ihre Familien, sind in Europa ebenso unbekannt wie Massenvergewaltigungen Andersgläubiger. Auch ist Christen, Juden und Buddhisten das Gebot der Vernichtung aller Nichtchristen, Nichtjuden oder Nichtbuddhisten fremd, wie es der Koran und die Hadith an insgesamt 2000 Stellen von seinen Gläubigen einfordert.
Und fremd ist es den übrigen Großreligionen ebenso, Gläubige zu ermorden, weil sie aus der Religion ausgetreten sind, sei es, um zu einer anderen Religion zu konvertieren, sei es, um ganz ohne Religion zu leben.
„Tötet jeden, der die Religion wechselt!“
befiehlt Mohammed explizit seinen Gläubigen. So wie er auch fordert, alle zu bekämpfen und zu töten, die „ungläubig“ sind und sich nicht zum Islam bekehren lassen. Hier seien nur drei der insgesamt über 200 Stellen des Koran (und 2000 Stellen der Hadith) zitiert, wie der Islam seine Gläubigen geradezu systematisch zur Tötung Andersgläubiger erzieht.
Sure 47, 4-5:
Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande!
Sure 8, Vers 39:
Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt…
Sure 2, Vers 191:
Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. …
Allein diesem Verdikt fielen im Laufe der Geschichte der Ausbreitung des Islam, dem „ewigen Dschihad“, Millionen Menschen zum Opfer, „Ungläubige“ ebenso wie Kritiker aus dem Inneren des Islam. Der deutsche Orientalist und Herausgeber der „Internationalen Enzyklopädie des Islam“, Hans-Peter Raddatz, befindet resümierend über den Islam:
“In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Mohammed nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.” (Quelle: Hans Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, Seite 71)
Wer glaubt, Raddatz irre sich in seiner Einschätzung oder seine Aussage beträfe nur den historischen Islam, der möge die Worte des gegenwärtigen iranischen Ayatollah Ali Chamenei zum Thema Toleranz und Gewaltlosigkeit des Islam lesen. O-Ton Chamenei:
“Wirf Deine Gebetsschnur fort und kaufe Dir ein Gewehr. Denn Gebetsschnüre halten Dich still, während Gewehre die Feinde des Islam verstummen lassen! Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des allmächtigen Allahs. Die Christen und Juden sagen: Du sollst nicht töten! Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die Sache Allahs!” (Quelle: Zitat aus einer seiner Reden im Jahr 2004)
170 Millionen meist muslimische Frauen sind weltweit von der Folter- und Verstümmelungspraxis der Infibulation betroffen. Jeden Tag werden 6000 Mädchen und junge Frauen an ihren Genitalien verstümmelt – mit stumpfen Messern, rostigen Scheren, ausgefransten Rasierklingen, und ohne jede Betäubung. Jedes dritte Kind stirbt Tag für Tag an diesen Verstümmelungen. Durch Blutverlust, durch Infektionen, durch Schock. So steht es im UN-Bericht zur Lage der Frau aus dem Jahr 2005.
Unfassbare 2000 muslimische Mädchen in den Gebieten des Islam müssen für diesen Brauch Tag um Tag unter unsäglichen Qualen mit ihrem Leben büßen. Doch seltsam: man hört kein Weinen, man vernimmt kein Klagen seitens der bestens organisierten muslimischen Weltgemeinde, kein Geschrei jammernder und sich an die Brust schlagender palästinensischer Weiber, keine aufgeregten Al-Dschazira–Berichte, keine Friedensdemos in Europa, auch keine Demos in den islamischen Ländern selbst. Wie bei allen islamisch verübten Schandtaten, wie bei allen islamischen Terrorakten, wie bei allen innerislamischen Auseinandersetzungen und islamischen Bruderkriegen hält die Weltgemeinschaft der Muslime, die umma, trotz aller internen Feindseligkeiten, fest zusammen. Innerislamische Kritik ist ein Tabu seit den Zeiten Mohammeds. Umso mehr dürfen dafür die „Ungläubigen“ der Welt kritisiert, geschmäht, denunziert und – wenn es sein muss – auch getötet werden.
Kaum einer weiß, dass allein in Deutschland bereits 35.000 „beschnittene“ Migrantinnen leben. Und dass es täglich mehr werden.
In der stillen Duldung dieser Prozedur in ihren europäischen Ländern haben sich jene Kulturrelativisten bereits in besonderer Weise schuldig gemacht. An ihren Händen klebt längst das Blut verstümmelter Frauen, das Blut Hunderter unschuldiger Opfer von „Ehrenmorden“ in Europa, das Blut ermordeter Apostaten und von zu Tode geprügelten Muslimas. Dennoch waschen die Kulturrelativisten ihre Hände weiterhin in Unschuld. Unterlassene Hilfeleistung jedoch macht den Unterlasser genauso schuldig wie den Täter, möge er sich auch noch so winden.
Der europäische Kulturrelativismus hat also wenig mit Folklore à la Claudia Roth (und Freunde) und schon gar nichts mit den Grundsätzen der Aufklärung von Einheit und Gleichheit zu tun, wenn er sich blind gegenüber den ethischen und rechtlichen Inhalten dessen zeigt, was er als schützenswert erachtet. Die Kulturrelativisten stellen sich einerseits selbst als Hüter der Menschenrechte dar (was nicht stimmt), während sie (im Fall des Islam) ihre Kritiker regelmäßig als Rassisten und Ausländerfeinde brandmarken. In blinder, sich nur nach formalen Gesichtpunkten von Gleichheit und Religionsfreiheit orientierender Toleranz, ohne auf konkrete Inhalte z.B. im Falle des Islam zu schauen, sind jedoch gerade jene Kulturrelativisten die Totengräber derjenigen Werte, die sie zu schützen vorgeben. „Toleranz wird“ - um es mit Thomas Mann zu sagen – „zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt“. (Thomas Mann, in: Der Zauberberg)
Muslime, die ihre Frauen schlagen und sich dabei auf Sure 4 (Prügelsure) beziehen können, kommen vor europäischen Gerichten oft mit unverhältnismäßig glimpflichen Strafen davon. Muslimische Familien, die ihre Töchter ermorden, weil diese ihre „Ehre“ verletzt hätten, können ebenso auf kulturelles Verständnis manch eines westlichen Richters hoffen wie auch Hassprediger, die in ihren Moscheen und inmitten Europas zum Kampf gegen den „ungläubigen“ und „dekadenten“ Westen aufstacheln. Überall Verständnis gegenüber Fakten, die, kämen sie seitens indigener Europäer, schonungslos verfolgt würden.
Das aufgeklärte Europa hat angesichts des islamischen Eindringens längst eine ideologische und politische Kehrtwendung vollzogen: was den Islam anbelangt, scheinen unter dem Verweis auf „Religionsfreiheit“ alle Dämme zu brechen. Scharistisch begründetes Religionsrecht bricht zunehmend alle sonstigen verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte. Der Islam, dem jede Aufklärung im Sinne Kant oder Voltaire fehlt, hat Europa in seine tiefste Identitätskrise seit Jahrhunderten gestürzt. Europa scheint seine griechischen und christlichen Wurzeln verdrängt, ja teilweise vergessen zu haben. Blind und nahezu schutzlos hat der Alte Kontinent seine Tore dem Islam, seinem jahrhundertlang erbittersten Feind, geöffnet. Im aufgeklärten Europa ist derzeit nichts mehr nötig als eine erneute Welle der Aufklärung, aufgezwungen ausgerechnet von einem System, das die Aufklärung und die Menschenrechte als einen „Haufen Hokuspokus von Satansjüngern“ brandmarkt (Ajatollah Ali Chamenei).
Mit der Forderung von Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen wurde eine zweite, nahezu unüberwindliche Barriere gegenüber jedweder Kritik am Islam geschaffen. Toleranz hat ihre Wurzeln im Christentum und in der europäischen Aufklärung, und findet sich nirgendwo im unaufgeklärten und gegenüber allen Andersdenkenden und Andersgläubigen feindselig gestimmten Islam. Die Muslime fordern also bei der Konfrontation mit Kritik in Europa eine Haltung, die sie weder geschichtlich noch in der Gegenwart in den von ihnen beherrschten Gebieten je anwandten – allem Gerede von der angeblichen Toleranz des Cordoba-Islam zum Trotz. Dieser entpuppt sich nämlich bei genauerem Hinsehen als ebenso wenig tolerant wie friedlich. Die an Christen und Juden im islamischen Andalusien ausgeführten Massaker und Pogrome sind jedem bekannt, der sich näher mit diesem Teil Geschichte befasst hat. Doch Mythen sind bekanntermaßen hartnäckig. So ist auch der Mythos vom angeblich friedlichen und toleranten Cordoba-Islam aus den Köpfen westlicher Islamfreunde und Gutmenschen partout nicht herauszubekommen.
Die Postulate der absoluten und unbedingten Toleranz gegenüber Andersgläubigen und Andersdenkenden sowie der steten Hinweise auf das Recht der „Religionsfreiheit“ haben eine zweite, in die jüngste Geschichte zurückgehende Ursache. Sie waren Europas Antwort auf die Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Als Ursache dieser Katastrophe wurde Hitlers (bis ins Wahnwitzige übersteigerte) Intoleranz gegenüber Juden und anderen, nicht-arischen Rassen ausgemacht, was im Slogan „Nie wieder Krieg“ der europäischen, insbesondere deutschen Friedensbewegung mündete. Doch beide Slogans – „nie wieder Intoleranz“ und „nie wieder Krieg“ – erweisen sich bei genauer Analyse als grundfalsch und sind zwei zentrale Ursachen, was die Blindheit Europas bei seiner grenzenlosen Öffnung gegenüber solchen Migranten anbelangt, die eine totalitäre Ideologie wie den Islam mit sich bringen.
Denn anders als diese Postulate einen glauben machen, war Hitlers und Mussolinis Aufstieg eben nicht mangelnder Toleranz zu verdanken, sondern derem Gegenteil: der Weimarer Toleranz gegenüber jeder Form von Ideologie, ob von links oder von rechts. Es war u.a. jene Werte-Indifferenz der Weimarer Republik, die letzten Endes dem Hitler’schen Faschismus den Weg ebnete. Wie damals, so erweist sich auch heute der Werte-Relativismus als zu schwach, die Feinde von Freiheit und Demokratie in Schach zu halten oder sie erfolgreich zu bekämpfen. Dabei war die Stoßrichtung und die politischen Absichten der Feinde der Weimarer Republik bekannt.
„Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu bedienen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihren eigenen Mitteln lahmzulegen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…!“
äußerte sich 1928 Joseph Goebbels, der Hauptstratege der Machtübernahme der Nationalsozialisten, klar und deutlich über das Verhältnis seiner Partei zur Demokratie (1928 in „Der Angriff“). 70 Jahre später vernehmen wir aus dem Munde des ehemaligen Bürgermeisters von Istanbul, dem derzeitigen Ministerpräsidenten der Türkei, Tayyip Erdogan, sinngemäß die exakt gleiche Aussage, als er bei einer seiner öffentlichen Reden verkündete:
“Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten!” (Quellen: auf einer Wahlveranstaltung am 6. Dezember 1997, zitiert in “Die Welt”, 22. September 2004, “Recep Tayyip Erdogan: Der Islamist als Modernisierer”)
Wie damals Goebbels’ Äußerungen gegenüber der Demokratie ignoriert wurden, so werden auch heute die gleichen Äußerungen Erdogans seitens der europäischen „Eliten“ in, wie ich meine, geradezu skandalöser Weise ignoriert. Geschichte wiederholt sich anscheinend doch, und aus Geschichte wird offenbar nicht immer gelernt. Das Fazit aus dem Schrecken des Dritten Reiches kann also nicht die im Westen praktizierte nahezu bedingungslose Toleranz gegenüber allem und jedem sein, sondern kann nur lauten:
Nie wieder Toleranz gegenüber Intoleranz!
Denn nicht nur der Aufstieg Hitlers in der Weimarer Republik hat gezeigt, dass, wo immer radikale und blinde Toleranz auf Intoleranz trifft, die Intoleranz als letztendlicher Sieger zwingend hervorgehen wird. Diese These hat sich in der Geschichte als so wahr wie ein Naturgesetz erwiesen. Der Historiker Karl Dietrich Bracher beschreibt das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen zum Thema, warum es Hitler gelang an die Macht zu kommen, in folgenden Worten:
„Lähmung und Verfall eines freiheitlichen Staatswesens waren nicht zuletzt die Folge verwirrter Maßstäbe, geschwächter Abwehrbereitschaft und falscher Illusionen über Toleranz gegenüber Feinden der Demokratie.“ (Karl Dietrich Bracher, in: Die Auflösung der Weimarer Republik, Villingen 1955)
Diese Analyse passt nicht nur zur Weimarer Republik. Sie beschreibt in einem Satz das gegenwärtige Versagen Europas angesichts der Bedrohung durch einen theokratischen Totalitarismus, der sich als Religion tarnt und dabei ist, Europa zu übernehmen. Der politische Imperativ des „Nie-wieder-Krieg“ zeigt sich letztendlich machtlos, ja ohnmächtig angesichts der Herausforderung durch einen Gegner, der sich seit 1400 Jahren als kriegs- und gewaltbereit und zum Äußersten entschlossen gezeigt hat.
Wer sich einem intoleranten Gegner tolerant zeigt, hat bereits verloren. So ist es der jungen Weimarer Republik mit Hitler ergangen, und so erging es allen christlichen und jüdischen Gemeinden und Regionen, die sich dem Eroberungswillen des Islam ausgesetzt sahen. Der Nahe Osten ist ein Beispiel dafür, wie ein Gebiet, in dem ursprünglich überwiegend Christen und Juden lebten, geplant, systematisch und mit religiös untermauerter aggressiver Energie binnen 50 Jahren nahezu vollständig islamisiert wurde.
(Essay in drei Teilen von Michael Mannheimer,aus www.pi-news.de , Teil 3:)Im Jahr 1980 erließ die „Panislamische Konferenz“ in Lahore (Pakistan) einen Geheimbeschluss folgenden Inhalts:
Das ganze Gebiet (Anm.: Naher Osten) ist bis zum Jahre 2000 völlig zu islamisieren, und zwar im Mittleren Osten dergestalt, dass alle Lebenden, die nicht Muslime sind – die Koptischen Christen in Ägypten, die Christen im Irak, Iran, in der Türkei, in Libanon, Syrien … und insbesondere die Israelis völlig ausgelöscht werden müssen.
Ein Beschluss mit weitreichenden Konsequenzen: So schwand die jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten in der Zeit von 1948-2001 um sage und schreibe 91 Prozent von ursprünglich 855.000 Bewohnern jüdischen Glaubens auf die Restsumme von ganzen 7.800. Eine ganz aktuelle und religiös determinierte Form von „ethnic cleansing“, die bislang von der westlichen Presse entweder nicht bemerkt oder politisch und islamisch „korrekt“ bewusst totgeschwiegen wird. Mit Ausnahme von Israel haben die im Nahen Osten ansässigen Juden und Christen bis heute der entschlossenen und aggressiven Expansions- und Islamisierungspolitik der arabischen Muslime nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Es zeigt sich auf ein Neues: Trifft Toleranz auf Intoleranz, siegt die Intoleranz.
Ein weiteres Beispiel für die Aggressivität und den Willen zur Welteroberung des Islam ist Indien. Als sich die arabischen Heere zu Beginn des 8. Jahrhunderts anschickten, Indien mit ihrer überlegenen Militärtechnik gewaltsam zu islamisieren, waren die ersten Opfer die Buddhisten. Keine andere Großreligion ist derart gewaltablehnend, pazifistisch und tolerant wie der Buddhismus. Und genau diese radikale Toleranz führte innerhalb kürzester Zeit zu seiner Auslöschung auf dem indischen Subkontinent, wo er über 13 Jahrhunderte neben den Hindus die alleinige Religionsgemeinschaft bildete. Als die Muslime die buddhistischen Dörfer überrannten und buddhistische Tempel niederbrannten, trafen sie zu ihrem Erstaunen auf keinen nennenswerten Widerstand. Zu Tausenden wurden die friedlichen Buddhisten abgeschlachtet. Ihr Leben konnten sie nur retten, wenn sie zum Islam konvertierten, was viele getan haben. Heute ist der Buddhismus aus Indien so gut wie verschwunden.
Anders als die Buddhisten wehrten sich die Hindus jedoch erbittert gegen die muslimischen Eindringlinge. Millionen Tote waren die Folge des islamischen Dschihads in Indien, an derem Ende sich die Muslime in Indien dank des hinduistischen Widerstands nur teilweise durchsetzen konnten. Doch wie in allen Staaten, wo der Islam eindrang und zu einer bedeutenden Minorität anwuchs (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Zypern, (Süd-)Thailand, Kosovo, Libanon) führte die Teil-Islamisierung Indiens zu gewaltigen und andauernden Spannungen zwischen den Religionen. Dies führte am Ende zur Spaltung des Subkontinents in zwei rein islamische Staaten Pakistan und Bangladesh sowie in den religiösen Mischstaat Indien. (Im kleineren Maßstab kann man diese von Muslimen betriebene Separationspolitik ganz aktuell am Beispiel Kosovo und Serbien beobachten.)
Zwar beträgt der Anteil der indischen Muslime nur 13,4 Prozent an der indischen Gesamtbevölkerung, aber mit einer Gesamtzahl von 137 Millionen Muslimen stellt Indien nach Indonesien und Pakistan dennoch das drittgrößte Bevölkerungskontingent aller islamischen Staaten. Und die gewalttätige Konfrontation zwischen dem islamischen Pakistan und dem hinduistischen Indien dauert bis heute an. Pakistan, das über Nuklearwaffen verfügt, gilt vielen politischen Beobachtern als die mit Abstand brisanteste und gefährlichste Region der Welt. Nicht auszudenken, wenn die Taliban oder pakistanische Muslim-Fundamentalisten, die vor kurzem Teile Nordpakistans erfolgreich von Restpakistan abspalten konnten, diese Waffen in ihre Gewalt bekämen.
Wäre der Hinduismus ähnlich radikal tolerant wie das Judentum und Christentum (wiederum: ich unterscheide hier klar zwischen der Religion und der Kirche, die sich im Mittelalter von ihren religiösen Wurzeln entfernt hatte) – so wäre neben dem Buddhismus auch der Hinduismus aus Indien verschwunden.
Doch entgegen aller anderslautenden geschichtlichen Fakten pflegt der Islam nach außen weiterhin ein Image einer Religion, die sich ausschließlich friedlich verbreitet hat. Die von Islamgelehrten gerne verbreitete „Islam-bedeutet-Frieden“-Parole ist ein weiterer Mythos, der nicht nur von westlichen Gutmenschen und Kulturrelativisten, sondern auch von den meisten friedlichen wie ahnungslosen Muslimen geglaubt wird. Denn wie die anderen Mythen dieser „Friedensreligion“ spielt er eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge innerislamischer Identitätsfindung sowie beim andauernden Prozess des Zusammenhaltens der weltweiten islamischen Glaubensgemeinde, der umma.
Die Islamisierung Europas
Doch zurück nach Europa. Der Islam schickt sich an, Europa mit dessen eigenen Gesetzen zu erobern. Wer darauf hinweist, wird mit dem Vorwurf der Islamophobie niedergemacht, ein Begriff, der interessanterweise in den thinktanks der Muslimbrüder entwickelt wurde und auch seitens der Kultur-Relativisten gerne und mit Erfolg verwendet wird. Dass mit dem Vorwurf der Islamophobie jedoch jede Kritik am Islam quasi zur Krankheit erklärt wird, ist nicht nur ungeheuerlich, sondern aufschlussreich zugleich. Denn totalitäre Systeme greifen bei ihren Kritikern gerne auf das Mittel der psychiatrischen Stigmatisierung zurück. Zu sowjetischen Zeiten sperrte man System- und Staatskritiker gern in Psychiatrien, wo sie unmenschlichen Torturen wie stundenlangem Sitzen in eiskaltem Wasser oder schmerzhaften Injektion unterzogen wurden. Und in zahlreichen islamischen Ländern sitzen Islamkritiker oft lebenslang in Psychiatrien, wenn sie nicht vorher schon umgebracht wurden.
Wo der Islamophobie-Vorwurf nicht zieht, wird zu härteren Mitteln gegriffen. Jeder Islamkritiker muss damit rechnen, als Rassist oder Ausländerfeind gebrandmarkt zu werden, ein Totschlagsargument, dem die wenigsten fundiert begegnen können und das sich als besonders erfolgreich erweist, weitere Kritik an der Religion des Friedens im Keim zu ersticken. So ergeht es derzeit u.a. dem deutschen Politologen und Journalisten Udo Ulfkotte, der im Gegensatz seiner meisten über den Islam berichtenden Kollegen den Islam aus nächster Nähe kennengelernt hat. Über 12 Jahre lebte er in verschiedenen islamischen Ländern des Nahen Ostens. Ulfkotte:
„Ich habe Hinrichtungen in Saudi-Arabien erlebt und im Jemen gesehen, wie abgehackte Hände an das Stadttor geheftet wurden. Ich habe Steinigungen gesehen von Frauen, die Einteilung von Menschen in verschiedene Klassen und das menschenverachtende Weltbild der Muslime erlebt.“
Seine gutmenschlichen und im linken Spektrum angesiedelten Gegner, die ihm inhaltlich wenig entgegenzusetzen haben, stellen ihn gleichwohl in die rechte und rassistische Ecke. Ein besonders in Deutschland bewährtes Mittel, den politischen Gegner auf Dauer kaltzustellen. O-Ton Ulfkotte:
„Wenn man als Journalist über die Bürgerkriege im Nahen Osten und die ethnischen Konflikte dort berichtet, gilt man in Deutschland als Experte. Wenn man über die ethnischen Konflikte zwischen Deutschen und Ausländern in Deutschland berichtet, gilt man als Rechtsextremist.“ (Udo Ulfkotte, Berliner Kolleg Anfang Juli 2007)
Serap Cileli, eine deutsch-türkische Schriftstellerin (“Wir sind Eure Töchter, nicht Eure Ehre!“) bringt die apathische Stimmung und die Denkblockade in Europa angesichts der Bedrohung durch den Islam auf den Punkt:
“Wer sich für die Rechte der moslemisch-türkischen Frauen einsetzt, die Stellung der Frau im Islam hinterfragt, sich gegen Zwangsheirat, Ehrenmorde, Verschleierung, Sprach- und Rechtlosigkeit der isolierten Frauen ausspricht, läuft in Gefahr, als ausländerfeindlich gebrandmarkt zu werden. Ein falsch verstandener Toleranzbegriff und eine gewisse Mutlosigkeit, als “rassistisch” oder “ausländerfeindlich” stigmatisiert zu werden, hielt und hält viele Menschen hier in Deutschland davon ab, frauenverachtende und ungerechte Traditionen, die Menschenrechtsverletzungen darstellen, zu kritisieren und sich für deren Beendigung einzusetzen.”
Stets auf Toleranz und Religionsfreiheit pochend – Werte, die ihm selbst fremd sind – hat sich der Islam in Europa mit einer in der Geschichte noch nie dagewesenen Geschwindigkeit ausgebreitet. Lebten 1945 noch ganze 600.000 Muslime in Europa, so sind es heute bereits 20 Millionen - Tendenz steigend. Und jedes Jahr kommen eine weitere Million muslimische Migranten hinzu, oft direkt in die Sozialsysteme der betreffenden Länder einwandernd. In Brüssel, Mailand, Oslo, ist „Mohammed“ bereits heute der häufigste Vorname bei männlichen Neugeborenen, und England ist das erste Land Europas, in dem „Mohammed“ insgesamt der häufigste Vorname bei männlichen Neugeborenen geworden ist. In den Großstädten Hollands waren 2004 bereits 56 Prozent aller Kinder und Jugendlichen Ausländer, die meisten davon Muslime. Für die Schweiz sehen Statistiken für das Jahr 2040 einen Anteil von 76 Prozent Muslimen, wenn sich an der Politik der Alpenrepublik nichts ändern sollte. Nach einer österreichischen Studie wird im Jahre 2051 jeder dritte Schüler Österreichs ein Muslim sein. Und eine Studie des Islam-Archiv in Soest (2006) zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland prognostiziert für das Jahr 2045 einen Stand von 51,72 Millionen in Deutschland lebenden Muslimen. Ein Datum, mit dem bei führenden Muslimvertretern bereits fest gerechnet wird. So formuliert der Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim El-Zayat, Ex-Generalsekretär des Dachverbandes „Islamisches Konzil“ und Ex-Bundesvorsitzender der „Muslimischen Studentenvereinigung Deutschland e.V.“ (MSV), dem enge Verbindungen zur Muslimbrüderschaft nachgesagt werden, folgende Vision für die Zukunft der Muslime in Deutschland:
„Heute gibt es ca. 2,5 Millionen Muslime in Deutschland. Durch die Gnade Allahs leben wir in einem der reichsten Länder dieser Erde… Die Zukunft des Islam in diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir; wir, die hier geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen. …
Ich glaube nicht, dass es unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine muslimische Richterin habe… Dieses Land ist unser Land und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen.” (Quelle: Ibrahim El-Zayat im islamischen Jugend-Magazin “TNT”, 1/1996)Auch der Vorgänger Erdogans, der ehemalige türkische Premierminister Necmettin Erbakan, schlug ähnliche Töne an, als er verkündete:
“Unser Ziel ist es, auf dem europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in Ruhe und gemäß den Gesetzen zu leben, so dass eines Tages vielleicht ganz Europa muslimisch ist.”
Der deutsch-türkische Vural Öger (Öger-Tours), der für die deutsche SPD im Europaparlament sitzt, erklärte bei einem Essen mit seinen türkischen Freunden der größten türkischen Zeitung “Hürriyet”:
“Das, was Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen, verwirklichen.”
Der 300.000 europäische Mitglieder zählende türkische Verband „Milli Görüs“, der in Deutschland neben der „Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion“ bedeutendste muslimische Verband, sieht es als eine seiner Hauptaufgaben, die Muslime von einer erfolgreichen Integration in Deutschland und Europa abzuhalten. O-Ton Milli Görüs:
“Milli Görüs ist ein Schild, das unsere Mitbürger vor der Assimilierung im barbarischen Europa schützt.” (Quelle: zitiert im NRW-Verfassungsschutzbericht für 1996)
Die organisationsnahe Zeitung “Milli Gazete” bezeichnete die Bundesrepublik Deutschland als “Land der Niedertracht und des Unglaubens” und die Europäer als “Götzenanbeter, Imperialisten, Kapitalisten, Kommunisten und Wucherer.”
Nicht anders ist es um den Respekt gegenüber Nicht-Muslimen in anderen islamischen Teilen der Welt bestellt. Was er für sich selbst einfordert, wird Dritten nicht gewährt. Das schiitische Staatsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Khomeini, ließ keinen Zweifel, was von Nicht-Muslimen zu halten sein:
„Juden und Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt… Alle nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet werden müssen.“
Der Imam von London, Scheich Omar Bakri Muhammad, äußerte sich in einem Interview mit dem portugiesischen Magazin „Publica“ ganz ähnlich zum Thema des Respekts seiner Religion gegenüber Andersgläubigen:
„Wir machen keinen Unterschied zwischen Zivilisten und Nicht-Zivilisten, zwischen Unschuldigen und Schuldigen – nur zwischen Moslems und Ungläubigen. Und das Leben eines Ungläubigen ist wertlos!“
Während die westlichen Demokratien ihren Feinden theoretisch unendlich viele Chancen gewähren, sich der Demokratie per Wahl zu entledigen, erhält sie von diesem Gegner nach gewonnener Wahl keine weitere Chance, sich demokratisch erneut zu etablieren. Das Beispiel Gaza zeigt, wohin es führt, wenn man Demokratie nicht von seinem Geist her, sondern formal nur als Urnengang begreift. Die Wahl als Ausdruck des Wählerwillens ist nicht der Zweck, sondern allein das Mittel einer Demokratie. Unverständlich also, wenn politische Kommentatoren bei Wahlen wie im Gazastreifen von demokratischen Wahlen sprechen, als handle es sich um Wahlen wie in England oder Frankreich. Wer einem erklärten Feind der Demokratie die Möglichkeit gibt, sich an demokratischen Wahlen zu beteiligen, nimmt deren Vernichtung leichtfertig in Kauf. Der zeigt sich als radikaler Toleranter, der das Prinzip der Toleranz nur zur Hälfte begriffen hat. Carlo Schmid, einer der Väter des deutschen Grundgesetzes war jemand, der am eigenen Leib erfahren hat, wohin der radikal tolerante Demokratiebegriff der Weimarer Republik geführt hat. Und er begriff, dass es auch in einer Demokratie Grenzen der Toleranz geben muss. Carlo Schmid vor dem Plenum des Parlamentarischen Rates, 1949:
„Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft.“
Toleranz ja, aber nur gegenüber toleranten Kräften. Im Falle Hitlers, dessen Wahl 1933 die letzte demokratische Wahl der Weimarer Republik war, hat die Wiedereinführung eines demokratischen Deutschlands 55 Millionen Menschen das Leben gekostet. (...) Opfer an Menschenleben kostete (auch) die Ära des intoleranten Kommunismus, die bis heute noch nicht gänzlich überwunden ist (Nordkorea, China, Cuba).
Doch gegen die kulturelle Expansion des Islam stellen militärische Strategien keinen Lösungsansatz dar. Die eigentliche Macht des Islam liegt auf der psychologischen Ebene. Die Opfer, die der einzelne Muslim erbringen durch die kritiklose Unterwerfung unter islamische Ethik und Rechtssprechung muss, werden durch ein zweischneidiges Gefühl der Geborgenheit und ein ausgeprägtes Gemeinwesen und Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Umma kompensiert. Hinzu kommt die Glaubensgewissheit, der moralischen Elite schlechthin anzugehören, was wiederum für das eklatante Versagen des Islam entschädigt, Wohlstand für die breite Bevölkerung zu generieren.
Will der Westen kulturell überleben, müsste er sich als Ziel die mentale und kulturelle Befreiung der in Europa lebenden Muslime aus den repressiven Normen des Islam setzen. Den Islam kann man nur überwinden, indem man die Herzen der Muslime für unser humanistisch-westliches Wertesystem gewinnt. Indem der Westen den Muslimen im Bewusstsein gegenüber tritt, das bessere, weil humanere System zu vertreten, und indem ihnen ein Ausweg aus den herrschaftsstrategisch angelegten Gehorsamszwängen des Islam samt seiner zutiefst inhumanen Scharia-Rechtssprechung angeboten wird.
Vorraussetzung hierfür wäre allerdings, dass sich im Westen wieder ein positives Verhältnis zur eigenen Kultur entwickelt. Denn nur wenn einem die Vorteile und die Werthaltigkeit unserer menschenrechtlichen Zivilisation (wieder) bewusst geworden sind, ist man in der Lage, diese als erstrebenswert gegenüber unseren muslimischen Mitbürgern zu vertreten. Dies sollte eigentlich das selbstverständliche Ziel unter dem Stichwort Integration sein, und Inhalt des viel gerühmten Dialoges mit dem Islam, bzw. dessen angeblichen Repräsentanten. Denn die religiös-politische Ideologie des Islam kollidiert mit den Antidiskriminierungsgeboten des Grundgesetzes und der Menschenrechte. Aus grundgesetzlicher Perspektive ist jedes Zugeständnis z.B. an die islamische Geschlecherapartheid mehr als nur fragwürdig.
Natürlich würden dies fundamentalistische Muslime in ihrem Streben nach Macht und Einfluß zuerst auf die in Europa lebenden Muslime, und später auf Europa insgesamt, nicht tatenlos hinnehmen. Die Gefahr geht aber weniger von vereinzelten möglichen Terrorakten aus. Diese sind zwar für die jeweiligen Opfer eine unermessliche Tragödie. Sie können aber die westliche freiheitlich-humanistische Gesellschaftsordnung nicht zerstören, so lange der Wille besteht, an dieser festzuhalten. Viel erfolgreicher ist der unblutige Djihad der Worte, weil er unser Grundrecht der Redefreiheit für seine Propaganda und seinen Lobbyismus missbraucht.
Der Westen hat aufgrund der kulturell-imperialistischen Eroberungsstrategie des Islam keine Möglichkeit einem Konflikt mit dem Islam auszuweichen, es sei denn, er passt sich sukzessive islamischen Forderungen an und gibt seine Werte der Menschenrechte letztlich auf. Derzeit ist der Westen noch nicht einmal zu einer ernsthaften argumentativen Auseinandersetzung bei Grundsatzfragen bereit. Wer jedoch aus Angst vor jeglichem Konflikt auf eine menschenrechtliche Position verzichtet, und sich dem Islam gegenüber weiterhin in vorauseilendem Gehorsam unterordnet, hat bereits verloren. Freiheit gibt es nicht zum Nulltarif, wie manche Pazifisten und Gutmenschen zu glauben scheinen. Dieser Weg ist vermutlich der einzige, der mittel- und langfristig zum Ziel der Überwindung jenes autokratischen Totalitarismus - unter gleichzeitiger Bewahrung der Menschenrechte - führen kann. Wenn Muslime erkennen, dass der Islam nicht nur ein gewaltiges Subordinationssystem gegenüber “Ungläubigen” darstellt, sondern dass die primären Opfer vor allem sie selbst sind: muslimische Männer und Frauen, die gezwungen werden, im Namen einer inhumanen Religion Unrecht zu tun und Unrecht gleichzeitig zu erleiden. Wenn sie erkennen, dass ihr Bekenntnis zum Islam nicht ihnen zugute kommt, sondern letztlich allein der Befriedigung von Machtgier und Profitstreben ihrer islamischen Kleriker und Politiker, die zu diesem Zweck das ideelle Instrumentarium des Islam perfekt zu bedienen gelernt haben.
In der Konferenz zu Kairo (1990) etablierten die islamischen Länder ihre eigene „Menschenrechtserklärung“, was von westlichen Medien mit großer Aufmerksamkeit dokumentiert wurde. Dass jene Menschenrechtserklärung jedoch außer dem Namen absolut nichts mit der Allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN gemeinsam hat, stand in den wenigsten Berichten und Kommentaren. Die Inhalte der Kairoer Erklärung decken sich mit den uralten Rechtsvorstellungen der islamischen Scharia: keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, kein Recht auf freie Wahl der Religion oder des Ehepartners, Nichtmuslime sind rechtlich stark benachteiligt, Bekräftigung der scharistischen Körperstrafen wie Auspeitschen, Abhacken von Gliedmaßen, Enthauptung und Steinigung, Bekräftigung des Weltherrschaftsanspruchs des Islam.
Die Kairoer Konferenz war somit nichts Geringeres als ein islamischer Gegenentwurf zur westlichen Menschenrechtserklärung. Dieselben Muslime, die in Europa, Kanada und USA - auf Werte-Relativismus pochend – die Einführung der Scharia für die im Westen lebenden Muslime fordern, bestehen umgekehrt in ihren islamischen Stammländern auf dem totalen und unwiderrufbaren Werte-Universalismus des Islam, der außer seinen keine anderen Werte duldet. Damit ist klar, dass der seitens muslimischer Vertreter verfochtene Werterelativismus nicht Ziel sondern lediglich Mittel ist, den Islam eines Tages auch in den Ländern des „Unglaubens“ an die Macht zu bringen, wie Allah es seinen Gläubigen befiehlt. In der Sure 61, Vers 9 heißt es explizit dazu:
„Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle Religionen siegen lasse, auch wenn die Götzendiener es verwünschen.“
Der Werterelativismus ist von seiner Struktur inhuman, verstößt gegen das Gleichheitsprinzip und fördert insbesondere totalitäre Strukturen, denen er mit dem Hinweis auf „kulturelle Differenz“ eine optimale Basis zur Verbreitung ihrer totalitären Strukturen verhilft.
Der Werterelativismus ist feige und bequem, da er sich anstelle einer ganz bewussten Entscheidung für bestimmte Werte auf eine scheinbar tolerante, jedoch bequeme Wertebeliebigkeit setzt und damit den Sieg unmenschlicher Werte bewusst oder unbewusst in Kauf nimmt. Sieger einer Wertebeliebigkeit werden letzten Endes stets die Verfechter einer Wertedominanz sein, und die stammen meist aus dem Lager totalitärer, links- sowie rechtsfaschistischer und totalitär-religiöser Systeme. Eine Minorität überzeugter und zu allem entschlossener Verfechter totalitärer Ideologien, so zeigt die Geschichte, genügt meist, um ein System, das sich auf reine Toleranz stützt, binnen kurzem zu zerstören. Die Folge einer sich auf Werterelativismus berufenden Gesellschaft wird daher ihre eigene Vernichtung sein.
Daher ist ein System, das sich und seine Werte nicht zu schützen vermag, im übertragenen wie materiellen Sinn nichts „wert“ – und in seiner Gleichschaltung aller Werte hauptverantwortlich für die sichtbare und allgegenwärtige Auflösung des postmodernen und aufgeklärten Europas mit seinem klassischen Menschenrechtsbegriff. Demokratie ist eben nicht bloße Folge von Wahlen, sondern Ausdruck einer das ganze Gesellschafts- und Staatswesen durchziehenden demokratischen Geisteshaltung. Daher war auch die Wahl in Gaza, die zur Herrschaft der Hamas führte, kein Akt der Demokratie, sondern im Gegenteil ein intentiöser Akt zur Abschaffung der Demokratie durch einen demokratie- und freiheitsfeindlichen Totalitarismus im Deckmantel einer Religion.
Wie in Gaza wird auch Europa dereinst – sollte es weiterhin auf dem Werte-Relativismus beharren und nicht anfangen, wie früher aktiv für die Universalität und Unteilbarkeit seiner Werte zu kämpfen – per Wahl spätestens dann islamisch sein, wenn die Muslime die Mehrheit der Wähler stellen. Genau dies ist das Ziel aller muslimischen Organisationen, die dies – mehr oder weniger offen – immer wieder betonen.
Fazit
Die Menschen Europas, die auch in Zukunft frei, unabhängig und demokratisch organisiert leben möchten, müssen beginnen, dem Werterelativismus und damit der Wertebeliebigkeit den universalen Werteanspruch der Menschenrechte und der Gedanken der Aufklärung entgegenzusetzen. Sie dürfen diese Aufgabe nicht weiterhin wie bisher an ihre Eliten delegieren. Diese haben zum Großteil angesichts der akuten Bedrohung durch den theokratischen Totalitarismus Islam genauso versagt wie im letzten Jahrhundert bei der Bedrohung durch die weltlichen Totalitarismen Kommunismus und Nationalsozialismus. Anstelle nach jedem Terrorakt Privilegien zu streichen, taten die Politiker das genaue Gegenteil: sie belohnten den Islam mit weiteren Zugeständnissen bezüglich seiner politischen und rechtlichen Forderungen. So erzieht man Terroristen zu weiterem Terror.
Jeder einzelne freiheitsliebende Bürger Europas ist angesichts der Bedrohung durch den Islam gefragt. Jeder einzelne Bürger kann etwas tun: sei es durch entsprechendes Abstimmungsverhalten bei der nächsten Wahl, sei es durch private oder öffentliche Aufklärungsaktivitäten, sei es durch Leserbriefe, durch abbestellen von islamophilen Medien oder durch Organisation oder Teilnahme an entsprechenden Demonstrationen. Jeder Bürger Europas hat darüber hinaus die Möglichkeit, gegen Richter, Staatsanwälte und Politiker Anzeige zu erheben, wenn er der Ansicht ist, dass diese europäisches Recht verletzt oder gar gebeugt haben.
Das ist das friedliche Szenario. Es gibt ein weiteres Szenario, das von zunehmend mehr Analysten und Kennern der Szene in den Bereich des absolut Möglichen gerückt wird: das Szenario nämlich, dass es vor der Machtübernahme Europas durch den Islam zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen kommen kann, die tausende, ja hunderttausende Menschen das Leben kosten werden.
Einer geheimen CIA-Studie aus dem Jahr 2006 zufolge wird in zahlreichen europäischen Ballungsgebieten mit Bürgerkrieg zu rechnen sein. In der Studie finden sich detaillierte Angaben, an welchen Orten als erstes mit Bürgerkriegen zu rechnen sein wird. CIA-Chef Hayden wird diesbezüglich von der renommierten Zeitung “Washington Post” mit den Worten zitiert, Europa werde weiterhin ein starkes Anwachsen der moslemischen Bevölkerungsgruppe zu verzeichnen haben. Zugleich würden die Geburtenzahlen der alt eingesessenen europäischen Bevölkerung weiter sinken. Die Integration dieser moslemischen Migranten werde die europäischen Staaten vor große Herausforderungen stellen - und das Potential für Bürgerkriege und Extremisten deutlich erhöhen (Quelle: Washington Post Mai 2008).
Auch der amerikanische Historiker und Islamwissenschaftler Daniel Pipes kommt zum Schluss, dass der Islam nicht mit Demokratie, Freiheit und den liberalen Werten westlicher Gesellschaften vereinbar ist und sieht Europa daher mittelfristig zum Bürgerkrieg verurteilt. Seine pessimistische Einstellung begründet er damit, dass die Europäer „vom Islam fasziniert“ seien, während sie, geprägt durch Schuldkomplexe angesichts ihres Versagens gegenüber den Totalitarismen Kommunismus, Nationalsozialismus und Faschismus Italiens, ihre eigene Geschichte und Kultur nicht mehr schätzten und sich von ihren Wurzeln entfremdet hätten.
Selbst die österreichische Kriminalpolizei warnt vor einem Bürgerkrieg in Europa. Alfred Ellinger, Vorsitzender des Bundes Österreichischer Kriminalbeamter und Kenner des Islam, schreibt dazu:
„Geben wir uns keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden.“ (…)
Dem neuen Land, so meinen sie (Anm.: Die Muslime), schuldet man keine Loyalität, die Sozialleistungen, das Asylrecht, Internet und Funktelefone allerdings werden durchaus geschätzt. Integration oder gar Assimilation sind Worte, die ihnen unbekannt sind. Die Vorstellung der Europäer, dass der Pluralismus und die Vielfalt der offenen europäischen Welt zu einem anderen Verständnis des Islam führen müsste, hat sich nicht verwirklicht. (…)
„Ein Muslim hat keine Nationalität, außer seinem Glauben“ (Sayyid Qutb, ein Vordenker des radikalen Islamismus, der 1966 in Ägypten hingerichtet wurde. Quelle: Alfred Ellinger: Zwischen Dialog und Djihad).
Für gläubige Muslime ist ihr Weg jedenfalls längst vorgezeichnet. Allah selbst hat ihnen die Richtung gewiesen:
„Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“ (Sure 8, Vers 39)
Islamische Einwanderung ist jenseits jeder multikulturellen Folklore. Entweder wacht Europa auf - oder es wird nicht mehr sein.
Deutschland, im März 2009
Interreligiöser Dialog als Nährboden für Islamisten?
Eindrücke vom DIES ACADEMICUS an der Theologischen Fakultät Trier am 17.12.2008.
Am Mittwoch, 17. Dezember 2008, hatte der Allgemeine Studierendenausschuss der (katholischen) Theologischen Fakultät Trier zu einem DIES ACADEMICUS geladen. Thema war "Der Westen und der Islam - Zwischen Konfrontation und Verständigung". Den Eröffnungsvortrag hielt Thomas Lemmen, Mitarbeiter des Referats für interreligiösen Dialog im Erzbistum Köln und Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Gesellschaft über "Offene Worte: Dialogangebote der muslimischen Welt.“
Anschließend fanden parallel vier so genannte Fachrunden statt:
- "Blüht uns die Scharia? Der Status des Islam im deutschen Recht und in der deutschen Gesellschaft. Vom Staatskirchenrecht zum Religionsrecht." mit Gerhard Robbers, Lehrstuhlinhaber für u.a. Kirchenrecht im Fachbereich Jura der Universität Trier.
- "Der Koran als Buch der Kirchengeschichte?" mit dem Islamwissenschaftler Michael Marx von der FU Berlin.
- "Dialog als Thema der Literatur nördlicher und südlicher Anrainerstaaten des Mittelmeeres." mit Murad Wilfried Hofmann, zum Islam konvertierter ehemaliger deutscher Botschafter in Algerien und Marokko.
- "Ziele, Möglichkeiten und Grenzen des christlich-islamischen Dialogs" mit Johannes Stein, Pfarrer der Katholischen Hochschulgemeinde Koblenz.
Den inhaltlichen Abschluss bildete eine vom Beauftragten für Weltanschauungsfragen des Bistums Trier, Matthias Neff, moderierte Podiumsrunde mit Robbers, Hofmann, Marx und dem Trierer Theologieprofessor Walter Euler.Als im Frühjahr 2008 an der Universität Trier eine Veranstaltungsreihe mit islamistischen Propagandavorträgen angekündigt war, untersagte die Unileitung das Vorhaben wegen der antidemokratisch-menschenrechtswidrigen Positionen der meisten Referenten. Jetzt bot der katholische Teil der Trierer Hochschullandschaft genau diesen Kräften nicht nur ein Forum, sondern wertete sie explizit zu Dialog- und Bündnispartnern auf. Klaus Blees hat für die AKTION 3.WELT SAAR den DIES ACADEMICUS besucht. Hier sein Bericht über die Tagung und die merkwürdigen Partner der Veranstalter:
Dialog mit Gottesstaatsvertretern
Im Zentrum des Eröffnungsvortrags von Thomas Lemmen, Mitarbeiter des Referats für interreligiösen Dialog im Erzbistum Köln und Geschäftsführer der Christlich-Islamischen Gesellschaft, standen Beispiele für einen aus seiner Sicht gelingenden christlich-islamischen Dialog. So würden theologische Fakultäten in der Türkei und in Rom kooperieren. Seit 2002 gebe es Qualifizierungskurse für türkische Imame in christlich-islamischem Dialog. Der Vatikan führe einen Dialog mit der Al Azhar-Universität in Kairo und mit Theologen in Teheran.
Zwei Dialoginitiativen von muslimischer Seite stellte er besonders heraus.
Die erste sei ein Dialogangebot an die christlichen Führer der Welt aus dem Jahre 2007, zu dessen Unterzeichnern Regierungsberater und Minister aus der muslimischen Welt gehörten, aber auch Muslime aus den USA und Westeuropa. Aus Deutschland habe nur der an der Tagung beteiligte Hofmann unterschrieben. Allerdings sei lediglich eine Frau bei den Unterzeichnern. Vertreter reformorientierter Ansätze fehlten, doch sei das Schreiben für viele Orthodoxe repräsentativ. Der Brief beziehe sich auf die Gemeinsamkeiten von Muslimen und Christen, er betone, dass der Koran keine neue Lehre beinhalte und es keinen Zwang im Glauben gebe. Der Islam richte sich, so das Schreiben, nicht gegen Christen, so lange sie keinen Krieg gegen den Islam führen und die Moslems nicht aus ihren Wohnstätten vertreiben würden.
Lemmen ergänzte, die Unterschiede würden dennoch nicht verschwiegen, relevant seien jedoch die handlungsrelevanten Passagen. Der Brief könne die Dialogsucher auf beiden Seiten bestärken. Allerdings solle das Gespräch auch die jüdische Seite einbeziehen.
Als zweite von ihm ausdrücklich gelobte Initiative verwies Lemmen auf die „Weltkonferenz für den interreligiösen Dialog“ im Juli 2008 in Madrid. Diese sei auf eine Initiative des saudi-arabischen Königs zurückgegangen. Aus Deutschland nahmen außer Lemmen der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime, Ayyub Axel Köhler und dessen Vorgänger Nadeem Elyas teil. Vorausgegangen war eine Konferenz in Mekka, auf der die dort ansässige Welt-Muslim-Liga mit der Vorbereitung der Madrider Konferenz betraut wurde. Der saudische König habe für Eintracht anstelle des Konflikts plädiert. Vertreter fernöstlicher Religionen seien in Madrid ebenso zu Wort gekommen wie schiitische Geistliche aus dem Iran oder Repräsentanten orthodoxer und orientalischer Kirchen. Das Judentum sei durch Rabbiner aus Großbritannien und den USA vertreten gewesen. Kritisiert worden sei, dass keine Frauen auf dem Podium saßen, was damit gerechtfertigt wurde, Frauen würden in den Religionen keine Funktionen ausüben. Auf die Kritik sei aber reagiert worden: Bei der letzten Veranstaltung der Konferenz war eine Frau dabei. Ein Redner aus den Vereinigten Arabischen Emiraten habe die Rabbiner aufgefordert, sich als Voraussetzung des Dialogs von der Politik Israels zu distanzieren, sei aber damit nicht durchgekommen. Die Abschlusserklärung habe sich dann gegen alle Theorien gewandt, die einen Zusammenstoß der Kulturen für unvermeidlich halten.
Lemmen begrüßte die hervorragende Resonanz der Konferenz in den arabischen Medien. Ein saudischer Fernsehsender habe sie sogar ganz übertragen, während sie von den westlichen Medien kaum wahrgenommen worden sei.
Kritischen Anmerkungen zu einem Kongress, der vom islamischen Gottesstaat Saudi-Arabien initiiert wurde und Fragen zur Menschenrechtssituation in Saudi-Arabien wich Lemmen mit der Bemerkung aus, diese Initiative sei der erste Schritt und als solcher bemerkenswert, man dürfe nicht zu viel auf einmal verlangen und das nicht schlecht reden.
Seitenhieb gegen kritische Islamforscher
Von den parallel stattfindenden Fachrunden hatte ich mir das Seminar mit dem Islamwissenschaftler Michael Marx ausgesucht, der im Rahmen des Projektes „Corpus Coranicum“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften den Korantext und seine Überlieferungen kritisch-historisch erforscht und dokumentiert. Als überheblich empfand ich sein Statement gegenüber einem vom Mainstream der Islamwissenschaft abweichenden Kreis Saarbrücker Forscher – Theologen und Islamwissenschaftler - um Karl-Heinz Ohlig. Deren Hypothese, der Islam sei ursprünglich eine christliche Konfession gewesen und es sei fraglich, ob Mohammed jemals gelebt habe, stellte er kurzerhand außerhalb der Wissenschaft. Zwar bin ich zur Zeit nicht in der Lage, die Stichhaltigkeit der Hypothese der Saarbrücker Islamforscher zu beurteilen, doch wenn etwas außerhalb der Wissenschaft steht, dann gehört die Verkündung von Dogmen und die Tabuisierung neuer Hypothesen dazu.
Zahnlose Schutzbefohlene
Am Nachmittag wurde die an der Universität Trier begonnene Tagung in der Promotionsaula des Priesterseminars mit einer Podiumsrunde fortgesetzt.
Der Jurist Gerhard Robbers (Universität Trier), der dem Präsidiumsvorstand des Deutschen Evangelischen Kirchentages angehört, forderte, der Islam müsse öffentlicher werden, ein guter, normaler islamischer Religionsunterricht sei nötig. Als Voraussetzung sei eine weitere Öffnung der juristischen Definition von Religionsgemeinschaften erforderlich. Der 1980 zum Islam konvertierte ehemalige deutsche Botschafter in Algerien und Marokko, Murad Wilfried Hofmann warf die Frage auf, ob sich der Islam dem Grundgesetz anpassen müsse oder das Grundgesetz dem Islam, da der Islam keine Kirche sei. Robbers sah eine Grundgesetzänderung als Voraussetzung der Integration des Islam weder als sinnvoll noch als erforderlich an. Hofmann wünschte sich Normalität für den Islam. Er stellte klar, der Islam erhebe wie das Christentum einen globalen Wahrheitsanspruch und war sich darin einig mit dem Trierer Theologieprofessor Walter Euler, der die beiden Religionen insofern als Konkurrenten sieht. Doch sei, so Euler, diese Vielfalt zu akzeptieren und könne auch eine Bereicherung sein. Ähnlich argumentierte Robbers: Der jeweilige Wahrheitsanspruch müsse nicht zu einer Konfrontation führen, ein Austausch sei ohne gewaltsame Dimension möglich. Hofmann erklärte, alle drei Monotheismen hätten denselben Ursprung und behauptete allen Ernstes, die Muslime seien die einzigen, die die heiligen Schriften der anderen anerkennen. Auch wo sie die Mehrheit stellten, sei die Anerkennung anderer Religionen gewährleistet. Euler, der Hofmanns Ein- und Auslassungen zumindest ab und zu deutlich widersprach, wies auf den minderen Status von Christen und Juden als „Dhimmis“, Schutzbefohlene, unter muslimischer Herrschaft hin. Sein erzkonservatives Weltbild offenbarte Hofmann auch mit dem Hinweis auf die große (moralische) Krise der westlichen Zivilisation, wie sie sich in Abschaffung der Familie und Kinderlosigkeit äußere. Die Muslime in Deutschland erinnerten an die unterminierten Werte. Für Robbers sind, wie er ausdrücklich betonte, primäre Dialogpartner nicht säkulare Muslime oder Ex-Muslime, sondern islamische Fundamentalisten: Man müsse gerade an die Orthodoxen herankommen, ihnen die Botschaft des Grundgesetzes und des Christentums vermitteln.
Islamistische Missionierung im PriesterseminarAm Ende der Podiumsdiskussion wies Gabriel Weiten, der Sprecher der Vorbereitungsgruppe, auf einen Stand der Trierer Islamischen Gemeinde hin, den diese als Partnerin des AStA im Foyer aufgebaut habe. Was das „Islamische Kulturzentrum Trier e.V.“, so die offizielle Bezeichnung, dort, in den Räumen des Priesterseminars des Bistums Trier bot, kann allerdings nur als islamistische Missionierung charakterisiert werden. Auf einer Stelltafel waren Ausschnitte der fundamentalistischen Website www.way-to-allah.com abgebildet, mit denen bewiesen werden sollte, der Koran habe viele Erkenntnisse der modernen Naturwissenschaft vorweggenommen. Im Umfeld dieser Website bewegt sich neben Hofmann unter anderem der deutsche Islamkonvertit Pierre Vogel, den der Trierer Kulturverein vor einigen Jahren schon einmal zu einem Vortrag eingeladen hatte. Als im Frühjahr 2008 an der Uni Trier eine Veranstaltungsreihe mit islamistischen Propagandavorträgen angekündigt war, mit Vogel als einem der Referenten, untersagte die Unileitung nach Protesten von Studierenden das Vorhaben wegen der antidemokratisch-menschenrechtswidrigen Positionen der meisten Referenten. Jetzt bietet der katholische Teil der Trierer Hochschullandschaft genau diesen Kräften nicht nur ein Forum, sondern wertet sie explizit zu Dialog- und Bündnispartnern auf.
Die auf dem Infostand ausgelegten Traktätchen hatten es in sich. In einem als „Ermahnung an die Christen“ ausliegenden Faltblatt wurden diese massiv beleidigt, als Lügner bezeichnet und mit Höllenstrafen bedroht. Dass dieses getrost als Hetze gegen Andersgläubige zu bezeichnende Pamphlet in den Räumen einer Hochschuleinrichtung des Bistums Trier in Umlauf gebracht werden konnte, verstehe ich - als dem Christentum kritisch gegenüberstehender Atheist! - nicht. Um mit dem Islam ins Geschäft zu kommen, nimmt man anscheinend jede Entwürdigung in Kauf.
Die übrigen Propagandaschriften standen dem nicht nach. So duldeten die Veranstalter auch die Auslage einer im Cordoba-Verlag Karlsruhe erschienenen Broschüre mit dem Titel „25 Fragen zur Frau im Islam“, aus der ich ein paar Kostproben zitiere. Dort heißt es:
„Dem Mann obliegt es, die Familie zu versorgen (...) Eine Familie braucht Führung, so wie es auch in jedem Team jemanden geben muß, der letztendlich Entscheidungen fällt. (...) Der Frau obliegt es, ihren Mann zu beraten und zu unterstützen (...)“
„(...) ein nichtmuslimischer Ehemann (kann) seine Frau z.B. bei der Religionsausübung einschränken. Daher darf eine muslimische Frau keinen Angehörigen einer anderen Religion heiraten.“
„Im Islam gibt es die Erlaubnis der Heirat von vier Frauen (...) Durch die Mehrehe kann vor allem verwitweten oder geschiedenen Frauen eine Versorgung ermöglicht werden. (...)"
aber:
„Der Islam ist die Religion der natürlichen Veranlagung des Menschen. (...) man (kann) davon ausgehen, dass es auch nicht der Natur der Frau entspricht, gleichzeitig mit mehreren Männern verheiratet zu sein. (...) Bei mehreren Männern besteht die Gefahr, dass die Vaterschaft nicht eindeutig nachgewiesen werden kann. (...) Außerdem ist es nicht praktikabel, dass mehrere Männer als Familienoberhaupt fungieren.“Zu überraschen braucht es dann auch nicht, wenn in dieser Broschüre das Schlagen ungehorsamer Ehefrauen gerechtfertigt, die Kopftuchpflicht propagiert und die Zeugenaussage eines Mannes der von zwei Frauen gleichgestellt wird. Außer in Notfällen darf sich eine Frau nicht von einem männlichen Arzt behandeln lassen. Selbstverständlich ist außerehelicher Geschlechtsverkehr tabu und der „Islam lehnt das Ausleben homosexueller Neigungen kategorisch ab“, wie es in einer anderen Broschüre desselben Verlages heißt.
„Für Barbarei gibt es keine Toleranz, auch nicht unter dem Vorwand der 'Kultur', der 'Tradition', der 'Religion' oder des 'Dialogs'.“ schreibt die AKTION 3.WELT SAAR in ihrer
Flugschrift „Mit Islamismus gegen die Aufklärung“ . Es gibt Leute, die das offensichtlich anders sehen.
Giordano: Schluss mit der deutschen Feigheit!
Der 86-jährige Kölner Publizist Ralph Giordano hat heute in einem Gastbeitrag für die FAZ seinen Unmut über die deutsche Feigheit geäußert, der Islamisierung entgegen zu treten. Er fordert endlich Schluss zu machen “mit dem niederträchtigsten aller niederträchtigen Totschlagargumente der Political Correctness, dem ‘Wer sich islamkritisch äußert, ist ein Rassist und macht die Sache der Nazis von heute’: Nein und dreimal nein!”
Hier der gesamte Artikel:
Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung, der Unterstützung gewaltbereiter islamistischer Organisationen, des Betrugs, der Urkundenfälschung und Geldwäsche - deswegen ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft gegen Ibrahim El-Zayad, auch Deutschlands “Herr der Moscheen” genannt, den Spitzenfunktionär der “Islamischen Gemeinschaft in Deutschland” sowie gegen einen führenden Funktionär der ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachteten Organisation “Milli Görüs”. Jetzt fliegen die professionellen Kreidefresser auf, jetzt zeigt sich, dass sich der politische Islam letztlich nicht verstellen kann, jetzt kommt hinter den Kulissen notorischer Abwiegelung sein wirkliches Programm ans Tageslicht: die Langzeitstrategie einer schleichenden Islamisierung im Herzen Europas. Da ist eine destruktive Macht am Werk, die jenseits von Lippenbekenntnissen den freiheitlichen Errungenschaften des demokratischen Verfassungsstaates feindlich gegenübersteht. Es liegt im innersten Interesse der muslimischen Minderheit, sich von diesen tief integrationsfeindlichen Kräften zu distanzieren, sie zu überwinden und unschädlich zu machen - Voraussetzung für eine Eingliederung, die diesen Namen verdient hätte, und für jene dauerhafte Allianz zwischen den Gutmeinenden der Mehrheitsgesellschaft und der Minorität, ohne die gar nichts ginge.
Das bedeutet aber: Klartext! Also endlich Schluss gemacht mit der deutschen Scheu, ja, der deutschen Feigheit, Kritik am Islam und dem inflationären Bau von Großmoscheen zu üben; Schluss mit der Blauäugigkeit einer von der Regierung einberufenen “Islamkonferenz”, an deren Tisch in Gestalt muslimischer Verbandsfunktionäre potentielle Zerstörer der demokratischen Republik sitzen und sich eins ins Fäustchen lachen, weil ihnen Freiheiten gewährt werden, die sie sofort abschaffen würden, wenn sie könnten, wie sie wollten. Schluss vor allem aber mit dem niederträchtigsten aller niederträchtigen Totschlagargumente der Political Correctness, dem “Wer sich islamkritisch äußert, ist ein Rassist und macht die Sache der Nazis von heute”: Nein und dreimal nein!
Man braucht kein Überlebender des Holocaust zu sein, um mit Selbstbewusstsein auf seiner kulturellen Selbstbehauptung zu bestehen. Was sind das für Leute, die mit Erfolg versuchen, ein ganzes Volk in Kritikstarre zu versetzen, jede Hinterfragung in eine Beleidigung zu verfälschen und den moralischen Cicerone zu mimen? Ich habe sie “Gutmenschen vom Dienst” genannt, “deutsche Pauschalumarmer”, “xenophile Einäugige”, “Multikulti-Illusionisten” und “Beschwichtungsapostel”. Es ist genau jene Spezies von Zeitgenossen, deren Philosophie in die Misere der bisher gescheiterten Integrationspolitik geführt hat, die aus Furcht, ausländerfeindlich geschimpft zu werden, bei der Einwanderung von Millionen alle berechtigten Eigennutzinteressen des Aufnahmelandes außer Acht gelassen haben. Hier muss der politischen Klasse, und zwar parteiübergreifend, der Vorwurf gemacht werden, den aus der Nazizeit nachwirkenden Schulddruck für die eigene verdrängerische Position instrumentalisiert zu haben. Dabei bleibt es die Ehre der Nation, jeden Eingewanderten, Fremden oder Ausländer gegen die Pest des deutschen Rechtsextremismus und seiner Sympathisanten zu schützen, gleichzeitig aber auch bürgerliche Pflicht, sich gegen ihr muslimisches Pendant zu wehren.
“Ibrahim El-Zayad” und “Milli Görüs” sind nur die Codewörter jenes größeren Konfliktes zwischen zwei Kulturkreisen von höchst unterschiedlichem Entwicklungsstand - dem judäo-christlichen, der in den letzten fünfhundert Jahren mit Renaissance, Aufklärung und bürgerlichen Revolutionen einen gewaltigen Sprung in die Moderne getan hat, während der andere, islamische Orbit nach kulturellen Höchstleistungen, die Europa nur beschämen konnten, seither auf verstörende Weise stagniert.
In dieser Auseinandersetzung sehe ich mich an der Seite kritischer Muslime - wider die deutsche Duckmäuserei.
Afghanistan: Völlige Entrechtung der Frauen
Der “gemäßigte” Moslem Karsai, Afghanistans Staatspräsident, Verbündeter des ehemaligen US-Präsidenten Bush und viel umworbener Dialogpartner der gesamten westlichen Welt, hat ein fortschrittliches Gesetz über die Stellung der Frau unterschrieben: Vergewaltigung in der Ehe ist erlaubt und ohne Zustimmung ihres Mannes darf eine Frau nicht aus dem Haus.
An der Afghanistan-Konferenz in Den Haag präsentiert sich der von George W. Bush eingesetzte Präsident Hamid Karsai heute einmal mehr als moderater, weltoffener Staatsmann. In der Heimat aber hat er gemäss britischen Medien ein Gesetz unterzeichnet, das in mancher Hinsicht an das Taliban-Regime erinnert, unter dem die Frauen in Afghanistan praktisch rechtlos waren. Senatorin Humaira Namati bezeichnete es gegenüber dem «Guardian» gar als «schlimmer als unter den Taliban».
Das Gesetz wurde speziell für die Minderheit der Schiiten beschlossen, die rund zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen und gemäss Verfassung das Recht auf ein eigenes Familiengesetz haben, basierend auf ihrer traditionellen Rechtsprechung. Die Vorlage sei im Februar regelrecht durch das Parlament gepeitscht worden, bemängeln Kritikerinnen. «Es ist eines der schlimmsten Gesetze, das in diesem Jahrhundert verabschiedet wurde», sagte die Abgeordnete Shinkai Karokhail dem «Independent». Es sei «total gegen die Rechte der Frauen» und mache sie verwundbarer.
Der genaue Inhalt des Gesetzes ist nicht bekannt, wegen «technischen Problemen» habe es bislang nicht veröffentlicht werden können, erklärte das Justizministerium gemäss «Guardian». Es soll den Frauen jedoch verbieten, ohne Erlaubnis des Ehemanns das Haus zu verlassen oder eine Arbeit anzunehmen. Auch soll es ihnen nicht erlaubt sein, sich den sexuellen Begierden ihrer Männer zu entziehen – faktisch ein Freipass für Vergewaltigung in der Ehe. Ein Bericht der UNO warnt zudem, das Gesetz spreche das Sorgerecht für Kinder ausschliesslich Vätern und Grossvätern zu.
Dies erinnert in der Tat an die Herrschaft der Taliban.
Der gemäßigten?
Kopftuchverbot in Kirgistan
In Deutschland findet man es schick und achtet es als nettes modisches Accessoire frommer Muslimas. Gutmenschen werden in dieser Meinung von eloquenten Trägerinnen des Kopftuchs bestärkt. Es ist doch nur ein Stück Stoff und wie lächerlich hinterwäldlerisch muss man sein, darin eine Gefahr zu sehen? In der überwiegend von Muslimen bewohnten ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan (Kirgisien) ist man anscheinend nicht so überzeugt von der Friedfertigkeit der eigenen Religion und der Harmlosigkeit ihrer Symbole. Dort wird das islamische Kopftuch jetzt in Schulen verboten - als Symbol radikaler Eiferer, die nach der politischen Macht streben und Schülerinnen unter Druck setzen.
Die Schweizer Zeitung 20 Minuten berichtet:
Das mehrheitlich muslimische Kirgistan hat das Tragen von Kopftüchern in Schulen verboten. Damit wehrt sich das Bildungsministerium gegen radikal-islamische Forderungen. «Wir sind ein weltlicher Staat», sagte eine Sprecherin des Bildungsministeriums am Dienstag. Die Kinder würden von religiösen Gruppen massiv unter Druck gesetzt. Einige kämen am Freitag wegen der islamischen Gebete nicht mehr zur Schule. «Wenn wir vor der Wahl zwischen Bildung und einem Kopftuch stehen, entscheiden wir uns für die Bildung», sagte die Sprecherin. Die ehemalige Sowjetrepublik wirft radikalen Islamisten vor, die Regierung stürzen zu wollen.
Es wird höchste Zeit, dass deutsche Islamversteher die Kirgisen über die Schönheit und Friedfertigkeit ihrer Religion belehren. Wie sagt doch Claudia Roth: “Ich weiß, dass Islam Frieden bedeutet!” Wie entscheidet sich Deutschland, wenn es die Wahl zwischen Kopftuch und Bildung hat?
(Spürnasen: Mousseman, Schweizerlein - Foto: Freiheit in Köln-Ehrenfeld)
Obamas Unterwerfung vor dem Diener Allahs
Dass sich der neue US-Präsident mit Hofetikette recht wenig auskennt, bewies er bereits auf seinem Englandbesuch bei der Audienz mit der britischen Königin vor ein paar Tagen. Noch viel peinlicher allerdings war sein jüngster Auftritt beim saudischen König Abdullah (zu deutsch: der Knecht Allahs). Vor dem Monarchen, der Christen ermorden lässt und sein Land mit der eisernen Faust des Islam regiert, machte Obama statt der üblichen höflichen Kopfbewegung eine tiefe Verbeugung aus der Hüfte.
Aber nicht nur einen Bückling, wie ihn Kellner machen, sondern gleich einen unterwürfig-höfischen Kratzfuß mit Handkuss wie ein Lakai vor dem Kaiser. Abdullah wirds gefreut haben: Die Supermacht Amerika, das Symbol der freien westlichen Welt, unterwirft sich in Person seines Präsidenten dem Gesandten des Islam.